Interview mit Marjana Schott

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Beberbeck nicht den Spekulanten zum Fraß vorwerfen – das Gemeinwohl geht vor!

Dienstag, 30. November 2010

Zu den Aussagen des BUND-Vorsitzenden Hubert Weigert zum Thema Beberbeck (FR-Interview von heute ‚Bürgerrechte ausgehebelt') erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Beberbeck darf nicht den Spekulanten zum Fraß vorgeworfen werden. Die größte hessische Staatsdomäne und die Region brauchen ein landschafts- und ökologisch verträgliches Entwicklungskonzept. Zum wiederholten Male fordert DIE LINKE die Hessische Landesregierung auf, das undurchsichtige und undemokratische Geschachere um die Staatsdomäne Beberbeck zu beenden.

Die schwarz-gelbe Landesregierung war bisher bereit, das hoch spekulative Projekt ‚Ferienresort Beberbeck' mit 30 Mio. Euro zu unterstützen. Dieses Geld sollte besser in eine nachhaltige Regionalentwicklung investiert werden."

Die Schwerpunkte müssten auf der nachhaltigen Entwicklung von Tourismus, Land- und Forstwirtschaft liegen, so Schott. Dazu gehöre für DIE LINKE der Aufbau eines Naturparks Reinhardswald genauso wie Investitionen zum Erhalt und zur maßvollen Entwicklung der größten hessischen Staatsdomäne.

Schott: „Wir begrüßen und unterstützen die Initiative des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Das Land Hessen steht in der Pflicht, eine Entwicklung zu fördern, die sich am Gemeinwohl orientiert und nicht an den Luftschlössern des CDU-Bürgermeisters Heinrich Sattler."