Interview mit Marjana Schott

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‚Ferienresort Beberbeck': Spätes Aus für ein von Anfang an absurdes Vorhaben hinterlässt einen bitteren Beigeschmack

Montag, 20. Dezember 2010

Zum Aus für das touristische Großprojekt ‚Ferienresort Beberbeck' erklärt Marjana Schott, tourismuspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es kam, wie es kommen musste: Am Ende muss auch Hofgeismars Bürgermeister Heinrich Sattler (CDU) einsehen, dass sein Tourismus-Großprojekt nur ein Wolkenkuckucksheim bleiben wird.

Bitter ist allerdings, dass die Stadt Hofgeismar wegen der größenwahnsinnigen Fantasien Sattlers auf 3,5 Millionen Euro Bürgschaften für Krediten sitzt bleibt, mit denen das aberwitzige Projekt voran getrieben wurde."

Mit der Begründung ‚es schaffe Arbeitsplätze', scheine in Nordhessen alles erlaubt zu sein, so Schott. Dies zeige sich am Beispiel des Millionengrabs Flughafen Kassel-Calden ebenso wie an den nun beerdigten Plänen, das regenreiche Beberbeck in eine Golfregion umzuwandeln zu wollen.

Schott: „Das Vorhaben, 35 Hektar Land, eine Fläche von fast 50 Fußballplätzen, für eine künstliche Seenlandschaft zu fluten, war per se ein ökonomischer und ökologischer Irrsinn. Darauf hat DIE LINKE immer wieder hingewiesen. Gut, dass das Ganze endlich vom Tisch ist."