Interview mit Marjana Schott
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K + S: Was in Thüringen geht, muss auch in Hessen möglich sein
Donnerstag, 03. März 2011
Zu dem von K+S in Thüringen zurückgezogenen Antrag auf Versenkung von Salzlauge in den Untergrund bei Gerstungen erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„In Thüringen werden jetzt Teile der Produktionsrückstände wieder in die leergeförderten Lagerstätten verbracht. Das ist für den Konzern sicher teurer, als die Lauge zu versenken oder in die Werra zu leiten, verursacht aber keine Umweltschäden, für die die Allgemeinheit zahlen muss.".
Leider habe K+S demgegenüber erst im November letzten Jahres eine neue Genehmigung auf Versenkung beim Regierungspräsidium Kassel beantragt. Über weitere 10 Jahre wolle der Konzern 46 Mio. Kubikmeter grundwassergefährdende Salzlauge und Produktionsrückstände in den Untergrund verpressen, so Schott.
„Dem hält DIE LINKE entgegen: Nur mit Umweltschutz lassen sich die Arbeitsplätze im Kalirevier längerfristig erhalten."









