Interview mit Marjana Schott

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Schwangerschaftskonfliktberatung: Schuldenbremse als Vorwand für Mittelkürzung

Mittwoch, 08. Juni 2011

Zum dem Vorhaben der Landesregierung, den Beratungsstellen der Schwangerschaftskonfliktberatung durch eine Veränderung der Berechnungsgrundlage die Mittel zu kürzen, erklärt Marjana Schott, frauen- und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Bei der Finanzierung der Beratungsstellen gibt es eine klare Regelung durch den Bund: 80 Prozent der Personal- und Sachkosten sind zu übernehmen. 80 Prozent sind 80 Prozent, daran lässt sich nicht deuteln.

Doch um ihren Sozialabbau weiter voran treiben zu können, wird Schwarz-Gelb kreativ und rechnet die Personalkosten klein."

Die Gehaltskosten seien gestiegen und auch die Kosten für Mieten, Energie und Heizkosten seien für die Beratungsstellen wie für alle anderen ebenfalls gewachsen.

„Die LINKE spricht sich deutlich für eine Förderung der Schwangerschaftskonfliktberatung aus, die den tatsächlichen Notwendigkeiten entspricht. DIE LINKE fordert Schwarz-Gelb auf, diesen unsäglichen Gesetzesänderungsantrag zurück zu nehmen."


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