Interview mit Marjana Schott

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Kürzungen bei der Schwangerschaftskonfliktberatung müssen verhindert werden

Montag, 05. September 2011

Im Zuge der Novellierung des Hessischen Schwangerschaftskonfliktgesetzes plant die Landesregierung eine deutliche Kürzung der finanziellen Mittel. Bei der öffentlichen Anhörung am letzten Donnerstag, 1. September, stießen diese Pläne auf deutliche Kritik, vor allem seitens der kommunalen Spitzenverbände sowie der Liga der Freien Wohlfahrtspflege. Dazu erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Kritik der kommunalen Spitzenverbände sowie der freien Träger der Schwangerschaftsberatungsstellen ist verständlich und berechtigt. Diese Beratungsstellen unterstützen jährlich rund 105.000 Menschen, die sich in einer Situation befinden, in der sie weitreichende Entscheidungen zu treffen haben und dafür Beratung und Unterstützung benötigen.

Es ist ein Skandal, dass die schwarz-gelbe Landesregierung überhaupt nur daran denkt, hier den Rotstift anzusetzen. Ebenso wenig kann es angehen, die Träger in eine Situation zu bringen, in der diese die Qualität der Beratung oder die Leistungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Disposition stellen müssen. Die Kürzungen müssen verhindert werden."