Interview mit Marjana Schott

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Keine Kürzungen bei Behinderten: Schwarz-gelbe ‚Reform' der Eingliederungshilfe ist Sozialabbau

Donnerstag, 15. September 2011

Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz bereitet gegenwärtig mit Unterstützung des Hessischen Sozialministeriums Kürzungen im Bereich der Behindertenhilfe vor. Dazu erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, im Hessischen Landtag:

„Die berufliche Integration ist von zentraler Bedeutung für die Lebensqualität behinderter Menschen. Dass die Landesregierung die bisherigen Leistungen ausdünnen und durch Einzelmaßnahmen ersetzen will, steht für eine Politik des Sozialabbaus.

Die wichtige Arbeit der Werkstätten, die allein in Hessen mehr als 17.000 geistig und psychisch behinderte Menschen betreuen, darf nicht torpediert werden. Deshalb fordert DIE LINKE eine angemessene Finanzausstattung."

Eine Politik des Kürzens und Streichens zulasten der Menschen, die auf Hilfe dringend angewiesen seien, müsse endlich ein Ende haben, so Schott. Stattdessen müsse Ziel der Politik sein, die Lebensqualität gerade auch von behinderten Menschen zu verbessern.