Interview mit Marjana Schott

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Hessen
  
 

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Thomas Klein

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DIE LINKE beantragt ein Gehörlosengeld für hörgeschädigte Menschen analog zum Blindengeld

Mittwoch, 05. Oktober 2011

Anlässlich der Landtagsdebatte zur Novellierung des Hessischen Blindengeldgesetzes erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der LINKEN im Hessischen Landtag:

„Gehörlose und hörgeschädigte Menschen haben ebenso wie blinde Menschen erhebliche Mehrbedarfe. DIE LINKE beantragt deshalb, in Hessen für hörgeschädigte Menschen analog zum Blindengeld ein Gehörlosengeld einzuführen, wie es in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen bereits existiert.“
  
Notwendig seien vor allem Gebärdensprachdolmetscherstunden, verschiedene technische Bedarfe und zusätzliches Fahrgeld für Angelegenheiten, die Nicht-Hörgeschädigte telefonisch abwickeln können.
Schott: „Das Gehörlosengeld ist nicht nur ein notwendiger Beitrag zur Absenkung der Kommunikationsbarrieren zwischen den Hörgeschädigten und ihren Mitmenschen. Es verwirklicht gleichzeitig den Grundsatz der Gleichbehandlung. Hessen sollte sich ein Beispiel an den fünf Bundesländern nehmen, in denen es dieses bereits gibt.“