Interview mit Marjana Schott
In öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
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Schluss mit Misstrauen und Bürokratieaufbau! Notwendig sind Leistungen in angemessener Höhe
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Der VdK-Vorsitzende von Hessen-Thüringen, Udo Schlitt, hat heute gefordert, eine Analyse der Effekte des Bildungs- und Teilhabepaktes vorzunehmen und endlich Informationen über die Anzahl und den Inhalt der gestellten Anträge sowie die gewährten Leistungen vorzulegen. Dazu erklärt Marjana Schott, Sprecherin für Sozialpolitik der Fraktion DIE LINKE:
„Die Idee des Teilhabepakets sollte die Förderung der Kinder sein. Die Bundesregierung hat Hartz-IV-beziehenden Eltern unterstellt, dass das Geld nicht bei ihren Kindern ankommen würde, wenn es direkt ausgezahlt wird. Ergebnis ist ein bürokratisches Antragsmonster, das durch hohe Hürden verhindert, dass das Geld bei den Kindern ankommt. Die Leistungen werden zu einem großen Teil nicht beantragt und können deshalb auch nicht bei den Kindern ankommen. Wenn es Bundesministerin von der Leyen ernst ist, mit der Sorge um die Kinder aus Hartz-IV-Familien, muss sie die bürokratischen Hürden abbauen und das Geld direkt an die Familien auszahlen."
Schott weiter: „Es muss Schluss sein mit dem Misstrauen und der Bevormundung von Hartz-IV-Eltern. Notwendig sind Geldleistungen in bedarfsorientierter angemessener Höhe."









