Interview mit Marjana Schott
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Protest gegen falsche EU-Agrar- und Subventionspolitik: Wenn uns unser Essen krank macht
Freitag, 20. Januar 2012
Morgen (am 21. Januar) findet in Berlin unter der Losung ‚Bauernhöfe statt Agrarindustrie' eine Kundgebung statt, zu der viele Teilnehmer aus Hessen anreisen werden, auch um an dem anschließenden Vernetzungstreffen teilzunehmen. Dazu erklärt Marjana Schott, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:„Antibiotikum in Hühnern, Dioxinskandal und Schweinegrippe – viele Verbraucher und Landwirte haben es satt. 22.000 Menschen haben im letzten Jahr anlässlich der Grünen Woche in Berlin gegen Massentierhaltung, Genversuche in der Landwirtschaft und Exportsubventionen demonstriert. Auch morgen werden wieder tausende Menschen auf die Straße gehen.
Für DIE LINKE ist klar: Die EU-Agrarpolitik muss sich grundlegend verändern. Subventionen müssen an Produktionsweisen geknüpft werden, die unsere Umwelt schonen."
Der Slogan ‚Bauernhöfe statt Agrarindustrie' stehe dafür, dass nicht Massentierhaltung und noch mehr Chemie auf dem Acker notwendig seien, sondern eine Landwirtschaft, die Produkte hervorbringe, die unsere Gesundheit fördere, so Schott.
„Damit das bezahlbar für alle Menschen wird und Landwirte gleichzeitig ein gutes Einkommen haben, müssen EU-Subventionen gezielt und nicht nach dem Gießkannenprinzip eingesetzt werden."









