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Aktuelle Stunde zur Umwelt-Enzyklika des Papstes

Donnerstag, 25.06. 2015

„Die Politik darf sich nicht der Wirtschaft unterwerfen“

Zur von den Grünen beantragten Aktuellen Stunde zur Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus erklärt Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische  Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„In der Umwelt-Enzyklika steckt mehr Kapitalismuskritik, als in den Wahlprogrammen der hessischen Grünen der letzten zehn Jahre. Anstelle mit der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus Weihrauch zu verströmen, sollten sich die Grünen lieber die sozial-ökologische, technik- und kapitalismuskritische Haltung des Papstes zu eigen machen. Die Verbindung der sozialen mit der ökologischen Frage – ein großes Defizit grüner Politik - gelingt dem Papst in seiner Enzyklika ausgesprochen gut.“

Zur Lösung der sozio-ökologischen Krise wende sich Papst Franziskus explizit gegen marktbasierte, neoliberale Konzepte, wie den CO2-Emissionshandel, dessen weltweite Einführung Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst gefordert habe.

Schott: „Franziskus weiß, wovon er spricht. Er hat die Folgen neoliberaler Schock-Therapien, wie sie heute die Griechen über sich ergehen lassen müssen, in den 1990er Jahren als Seelsorger in den Armenvierteln seiner argentinischen Heimat selbst miterlebt. Kein Green New Deal, nicht mehr Markt oder mehr Technik werden Klimawandel und Hunger und Armut beseitigen. Das kann nur mit politischen Eingriffen gelingen.“


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