Interview mit Marjana Schott

100x100_marjanaIn öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
Weiterlesen


Broschüre

rustungsatlasRüstungsatlas
Hessen
  
 

Haushaltsbroschüre 2012

   haushaltsbrosch12
Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Kontakt: Presse


Thomas Klein - Image
Thomas Klein

(Pressesprecher)

Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


DruckenE-Mail

Equal Pay Day - gleicher Lohn für Alle!

Donnerstag, 19. März 2009

Erstmals hat sich in Deutschland zum Equal Pay Day am 20. März ein breites Bündnis von Wirtschaftsverbänden und Frauenorganisationen gegründet. Dazu erklärt Marjana Schott, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag:

„Leider ist die Gründung dieses Bündnisses bitter nötig gewesen. Denn Frauen sind nicht nur bei der direkten Lohnzahlung gegenüber ihren männlichen Kollegen benachteiligt - sie verdienen rund 23% weniger als die Männer. Die Benachteiligung geht noch wesentlich weiter: Die beruflichen Aufstiegschancen von Frauen sind deutlich schlechter als die der Männer. Sie erhalten seltener Weihnachts- und Urlaubsgeld. Von den Männern erhalten 17,7% eine Gewinnbeteiligung, bei Frauen sind es nur 9,8%. Und nach einer Befragung des WSI (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung) erhalten nur 3,4% Frauen Zuschläge für Überstunden."

Bei der Benachteiligung seien die Frauen dagegen ganz vorn: 400-Euro-Jobs, Teilzeitbeschäftigung und Mehrfachbelastung seien vor allem bei Frauen anzutreffen, so Schott, womit Altersarmut vorprogrammiert sei. Auch Langzeitarbeitslosigkeit treffe Frauen (36,5%) häufiger als Männer (30,5%).

Schott verweist auf Artikel 3 des Grundgesetzes. Darin heißt es:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin".

Schott: „Die Realität zeigt uns auch nach 60 Jahren: Der Weg dahin ist noch weit. DIE LINKE fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Kinderbetreuungseinrichtungen, die es Frauen ermöglichet, gleichberechtigt am Erwerbsleben teilzunehmen - und Mindestlöhne, um dem Lohndumping ein Ende zu setzen."