Interview mit Marjana Schott
In öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
Weiterlesen
Kontakt: Presse

Thomas Klein
(Pressesprecher)
Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de
„Immer wieder verbreiten die Atomindustrie und ihre Lobbyisten in Politik und Wirtschaft die Mär, Atomenergie sei ein Beitrag zum Klimaschutz. Auch auf dem Hessentag versucht der Energiekonzern RWE der Atomenergie ein grünes Image zu geben. Fakt ist: Strom aus Atomkraft ist weder klimafreundlich - noch sind AKWs sicher."
Tatsächlich bewegten sich die CO2-Emissionen bei der Erzeugung von Atomstrom in der gleichen Größenordnung wie bei Strom aus Erdgas-Blockheizkraftwerken, so Schott. Strom aus regenerativen Energien sei unter Klimaschutzgesichtspunkten Atomstrom deutlich überlegen.
Außerdem belegten die zahlreichen Unfälle in Atomkraftwerken, dass AKWs nicht hundertprozentig sicher zu betreiben seien.
Schott: „Allein die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat bis heute 70.000 Todesopfer gefordert. Dass die Atomindustrie vor diesem Hintergrund und angesichts weiterer schwerer Unfälle trotzdem eine angeblich sichere Technologie anpreist, ist zynisch."
Obwohl auch die Frage der sicheren Endlagerung nicht gelöst sei, werben die Atomindustrie und ihre politischen Erfüllungsgehilfen von CDU und FDP für längere Laufzeiten. Dabei bedeute jedes Jahr Laufzeitverlängerung des aktuellen Kraftwerkparks zusätzlich ca. 450 Tonnen radioaktive Abfälle, für die es kein Entsorgungskonzept gebe.
„Für DIE LINKE bleibt es dabei: Atomkraft hat keine Zukunft, Biblis muss stillgelegt und am Atomausstieg muss fesgehalten werden."
Hinweis: Protestaktion vor dem aufgeblasenen RWE-Würfel - Do, 11.6.2009, 11.55 Uhr, auf dem Hessentag in Langenselbold
Â









