Interview mit Marjana Schott
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Fraktion vor Ort in Heringen (Werra): Kalibergbau sozial und ökologisch betreiben!
Freitag, 19. Juni 2009
Anlässlich des nächsten Termins ‚Fraktion vor Ort' am 23. Juni in Heringen (Werra) erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Eine Kaliproduktion mit einer wesentlich geringeren Umweltbelastung ist möglich. Seit mehr als 100 Jahren ist der Kalibergbau eine wichtige ökonomische Säule in der Werra-Region. Aber noch lange nach Ausbeutung der Lagerstätten wird die aktuelle Kaliproduktion durch den Düngermittelhersteller K+S irrevesible Umweltschäden und hohe Kosten verursachen, für die die Allgemeinheit aufkommen muss."
DIE LINKE lehne es ab, dass mit Unterstützung der Landesregierungen von Hessen und Thüringen K+S eine die Umwelt und die Erwerbsgrundlagen vieler Anrainer zerstörende Produktion erlaubt werde, so Schott.
„K+S wird in einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung ermöglicht, über 30 Jahre lang Salzlaugen in die Werra einzuleiten. Das ist das Gegenteil einer nachhaltigen und ökologischen Kaliproduktion und kann nicht hingenommen werden."
Hinweis:
Fraktion vor Ort ‚Kalibergbau sozial und ökologisch betreiben', Dienstag, 23. Juni 2009, 18.00 bis 20.00 Uhr, Bürgerhaus Heringen, Obere Goethestraße 17a, 36266 Heringen (Werra)
Öffentliche Sitzung mit Fachkollegen aus Thüringen, Niedersachsen, Vertretern aus Gewerkschaften, Umweltverbänden und Initiativen vor Ort.









