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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz mahnt: Faschismus ist keine Meinung - sondern ein Verbrechen

Mittwoch, 27. Januar 2010

 
Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 ist seit 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Der Hessische Landtag gedenkt heute der Opfer des faschistischen Terrors. Dazu erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
 
„Vor 65 Jahren, am 27. Januar 1945, haben sowjetische Soldaten das deutsche Konzentrationslager Auschwitz westlich von Krakau befreit. Seit 1940 waren dort Menschen gefoltert, gequält und ermordet worden: Juden vor allem, aber auch Polen, Sinti und Roma, Homosexuelle, Sozialdemokraten und Kommunisten, sowjetische Kriegsgefangene und Häftlinge anderer Nationalität.
Der von Nazi-Deutschland ausgehende Terror steht für eine in der Geschichte beispiellose systematische Vernichtung von Menschen, die niemals in Vergessenheit geraten darf. Die nach dem Zweiten Weltkrieg quer durch alle politischen Lager vertretene Losung ‚Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg’ sollte auch für die Politik im 21. Jahrhundert eine Richtschnur für das eigne Handeln sein.“
 
 
Die Lehre aus der deutschen Geschichte müsse sein, so van Ooyen, alle faschistischen Bestrebungen entschieden zu bekämpfen. Für DIE LINKE-Fraktion im Hessischen Landtag bedeute dies konkret, dass sie am 13. Februar in Dresden gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch demonstrieren und sich an der Blockade ‚Dresden – nazifrei’ beteiligen werde.