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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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DIE LINKE beteiligt sich an Aktionen zum Antikriegstag und zum Jahrestag des Massakers nahe Kunduz

Dienstag, 31. August 2010

Anlässlich des Antikriegstag erklärt der europapolitischer Sprecher und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:

„DIE LINKE. im Hessischen Landtag unterstützt die Aktionen und Veranstaltungen von Gewerkschaften und Friedensgruppen zum traditionellen Antikriegstag am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen.

In einem zentralen Aufruf des DGB werden die zentralen Forderungen der Friedensbewegung angesprochen: ‚Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Keine Auslandseinsätze!'"

Im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen stehe der Afghanistankrieg, so van Ooyen. Nach Auffassung von Gewerkschaften und Friedensbewegung müsse dieser beendet und die Bundeswehr umgehend abgezogen werden, damit ziviler Wiederaufbau eine Chance erhalte. Auf einen entsprechenden Appell - "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen" - habe sich ein breites Bündnis großer Friedensorganisationen verständigt.

Viele Friedensgruppen und -organisationen nutzten die Aktivitäten zum Antikriegstag dieses Jahr auch zum Gedenken an das Massaker von Kunduz vor einem Jahr.

Der Hintergrund: Am 4. September 2009 waren auf Befehl eines deutschen Offiziers zwei Tanklastzüge in der Nähe der afghanischen Stadt Kunduz bombardiert worden. Dabei starben ca. 140 Menschen, darunter mindestens 100 Zivilisten.

Van Ooyen: "Die Bundeswehr wird durch unverantwortliche Regierungs- und Parlamentsbeschlüsse immer tiefer in den Afghanistankrieg verstrickt. Auch sie tötet Unschuldige. Deshalb werden wir uns am 4. September an Mahnwachen zur Erinnerung an das Kunduz-Massaker beteiligen."



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