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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
30 Jahre ‚Krefelder Appell': Forderungen nach Beseitigung der Atomwaffen und Reduzierung im Rüstungsetat sind immer noch aktuell
Montag, 15. November 2010
Vor genau 30 Jahren, am 16. November 1980, wurde der ‚Krefelder Appell' als Antwort der Friedensbewegung auf die atomare Bedrohung Europas beschlossen. Dazu erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Die Aktionen der Friedensbewegung in den 1980er Jahren gegen die Atomkriegsszenarien machten publik, dass in den Planspielen in der Schlussphase des Kalten Krieges der Tod hunderttausender Menschen – besonders beiderseits der hessisch-thüringischen Grenze, im sogenannten ‚Fulda Gap' – in Kauf genommen wurden.
Die vier Millionen Unterschriften unter den ‚Krefelder Appell' und die umfassende Informationsarbeit der Friedensbewegung haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass es nicht zu einem heißen Krieg gekommen ist."
DIE LINKE werde aus den Erfahrungen der Friedensbewegung weiterhin für die Beseitigung aller Atomwaffen und die drastische Reduktion der Rüstung eintreten, so van Ooyen.
„Diese Forderung hat an Aktualität nichts eingebüßt: Bei Krieg und Rüstung muss zu allererst gespart werden."









