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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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Henzlers Selbständigkeit für Schulen heißt: Lehrer und Schüler ausquetschen wie Zitronen!

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Zur heutigen Vorstellung des Konzepts ‚Selbständige Schule' von Kulturministerin Dorothea Henzler (FDP) erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Henzlers ‚Selbständige Schule' bringt den Schulen nicht das, was sie so dringend benötigen: Ein Plus an Lehrern, kleinere Klassen und einen Zuwachs an pädagogischer Selbständigkeit. Statt einer Verbesserung der Situation sind de facto Mittelkürzungen und immer weiter reichende Einschränkungen der pädagogischen Freiheiten geplant. Das neue Schulgesetz setzt sogar auf die Ausweitung von Leiharbeit im Unterricht.

Die Ministerin will, unter einem missbräuchlichen Gebrauch von Begriffen wie Freiheit und Selbständigkeit, Lehrer und Schüler mittels betriebswirtschaftlicher Methoden, ständiger Kontrolle und erhöhtem Leistungsdruck auspressen wie Zitronen."

Mit guter Bildung und Pädagogik habe das nichts zu tun, so van Ooyen. Was drohten seien vielmehr permanente Leistungsmessungen, Druck, Angst, Prekarisierung und eine weitere Privatisierung von Bildung.

Van Ooyen: „Konkurrenz, Wettbewerb und die Durchkapitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche – das ist, was die FDP unter Freiheit versteht.

Dem setzt DIE LINKE entgegen: Bildung ist keine Ware."


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