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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: Kampf gegen Krieg und Ausbeutung ist auch heute aktuell und notwendig
Freitag, 14. Januar 2011
Am 15. Januar jährt sich der Tag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag ruft zur Teilnahme an einer öffentliche Kundgebung auf, um das Gedenken an deren Kampf gegen Krieg und Barbarei wach zu halten. Dazu erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Wir möchten unter anderem erinnern, dass Rosa Luxemburg am 26. September 1913 auf einer Versammlung Frankfurterinnen und Frankfurter im „Titania" in Bockenheim vor einem Weltkrieg gewarnt hatte: ‚Wenn uns zugemutet wird, die Mordwaffen gegen unsere französischen Brüder zu erheben, dann rufen wir: Das tun wir nicht!'
Für diesen Satz wurde Rosa Luxemburg in Frankfurt zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Wir ehren sie und Karl Liebknecht und erheben in der Tradition des antimilitaristischen Kampfes unsere Stimme gegen Krieg und für soziale Gerechtigkeit.
Unsere Forderung heute: Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Stopp der Waffenexporte in alle Welt. Geld für die Kommunen statt für Kriegseinsätze."
Hinweis: Die Demonstration in Frankfurt a. Main beginnt am 15. Januar 2011 um 14 Uhr an der Bockenheimer Warte und führt zur Titania in der Basaltstraße. Dort werden wir einen Kranz niederlegen und eine Kundgebung durchführen.









