Interview mit Marjana Schott

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Thomas Klein

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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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Aktuelle Stunde zur Börsenfusion: Auch in Frankfurt gilt ‚Menschen vor Profite!'

Donnerstag, 03. März 2011

Anlässlich der Aktuellen Stunde der SPD ‚Kein Monopoly an der Börse – Finanzplatz Frankfurt schützen' erklärt der finanzpolitische Sprecher und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:

„Bei der Zusammenlegung der beiden Börsen von New York und Frankfurt hat die Landesregierung vor allem eine Verantwortung den Menschen in Hessen gegenüber.

DIE LINKE fordert deshalb, eine Fusion nicht leichtfertig abzusegnen. Vielmehr muss sichergestellt werden, dass die Interessen der Beschäftigten in Frankfurt, aber auch an anderen Börsenstandorten, gewahrt werden."

Bei aller grundsätzlichen Kritik, die DIE LINKE an den zum Teil absurden Vorgängen auf internationalen Finanzmärkten habe, müsse besonders der Derivatehandel kontrolliert werden. Wenn Frankfurt womöglich zu einem der größten Handelsplätze dafür werde, verlange DIE LINKE von der Landesregierung, dass sie alles tue, damit dieses Geschäft nicht wieder seine absurden Blüten treiben könne. Um eine Regulierung des Finanzplatzes werde dann auch die Landesregierung nicht herum kommen.

„Es kann kein Selbstzweck sein, den Finanzplatz Frankfurt zu stärken. Auch hier muss gelten: Menschen vor Profite!"