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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
Ostermärsche und Anti-Atomkraft-Bewegung fordern: Schluss mit der Atomkraft und weltweiten Kriegseinsätzen!
Mittwoch, 20. April 2011
Anlässlich der bevorstehenden Ostermärsche und den zahlreichen Demonstrationen der Anti-Atomkraft-Bewegung am kommenden Wochenende, an der auch die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag teilnehmen werden, erklärt Willi van Ooyen, Mitinitiator der Ostermärsche und Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Gemeinsam mit Anti-Atom-Initiativen rufen Organisationen der Friedensbewegung bundesweit zu Protesten am Ostermontag vor den Atomkraftwerken auf. Die Forderung nach einem sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft wird ein Thema bei den Ostermärschen der nächsten Tage sein. Für die Friedensbewegung spielt zudem die Abschaffung von Atomwaffen weiter eine große Rolle, das diese in Deutschland immer noch stationiert sind.“
Ein Thema sei außerdem die Lage in Afghanistan und Libyen. Mit der Forderung nach einem Waffenstillstand und dem sofortigen Stopp von Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete werde die Friedensbewegung sich für eine friedliche Austragung von Konflikten stark machen.
Die Aufbruchstimmung in den nordafrikanischen Ländern müsse genutzt werden, um Demokratisierung und die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen voranzubringen, so van Ooyen.
Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, ergänzt: „Die Anti-Atomkraft-Bewegung weist zu Recht seit langem auf die tödlichen Gefahren der sog. ‚friedlichen‘ Nutzung der Kernkraft hin.
25 Jahre nach Tschernobyl und angesichts der Ereignisse in Fukushima geht von den Anti-Atom-Demonstrationen am Ostermontag ein klares Signal aus: Eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung ist nicht länger bereit, die Risiken der Atomtechnologie hinzunehmen.“
Wer jetzt die Kosten der dringend notwendigen Energiewende in den Vordergrund stelle, wie das u. a. RWE, der Betreiber der Atommeiler in Biblis tue, sollte mal zu den Folgekosten der Reaktorkatstrophe in Tschernobyl und in Fukushima Stellung nehmen, so Wissler.
„Aktuell haben zahlreiche Regierungen bei einer Geberkonferenz in Kiew der Ukraine allein eine halbe Milliarde Euro für den Bau einer neuen Schutzhülle in Tschernobyl zugesagt, weil das Land die immensen Folgekosten der Reaktorkatstrophe vor 25 Jahren nicht alleine stemmen kann. Das dumme Gerede von der sicheren und billigen Atomenergie ist einfach nur grotesk.
DIE LINKE ruft ihre Mitglieder dazu auf, sich an den Ostermärschen und den Anti-Atomkraft-Protesten am Ostermontag zu beteiligen.“
Anti-Atomkraft-Proteste
Am Ostermontag wird es bundesweit an vielen Atomkraftwerksstandorten Demonstrationen geben. In Biblis startet ab 12.00 Uhr ein Sternmarsch, ab 13.00 Uhr findet am Rathaus eine Kundgebung statt. Der Aktionstag in Biblis endet gegen 17.00 Uhr.
Ostermärsche
Freitag, 22.4.2011
Bruchköbel: Ostermarsch 2011 in Bruchköbel, Treffpunkt: 14 Uhr, Freier Platz Bruchköbel, anschließend (15 Uhr) Demo zum Friedensfest an der Dicken Eiche, dort Fest um 15.45 Uhr, Rednerinnen: Christine Buchholz (MdB, DIE LINKE), Kathinka Poensgen (Zweite Bevollmächtigte der IG-Metall Frankfurt), Musik: Liedergruppe der Betriebsgruppe Metall.
Samstag, 23.4.2011
Erbach/Michelstadt: Odenwälder Ostermarsch 2011, Beginn: 11 Uhr in Erbach, Marktplatz, Redner: Horst Raupp (DGB-Regionssekretär), anschl. Demo nach Michelstadt, dort circa 13 Uhr: Abschlusskundgebung auf dem Lindenplatz, Redner: N.N.
Gießen: Aktionstag in der Innenstadt (Kirchenplatz) zum Thema "Stoppt den Krieg in Afghanistan – Hilfe für die Zivilbevölkerung", circa 10-14 Uhr.
Wiesbaden/Mainz: Mainz-Wiesbadener Ostermarsch in Mainz, "Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt", Auftaktkundgebung: am Hauptbahnhof, Schlusskundgebung mit Kulturprogramm: 12:30 Uhr auf dem Leichhof.
Montag, 25.4.2011
Darmstadt/Biblis: (geplant) Fahrradfahrt zur Demo am AKW Biblis.
Frankfurt: Ostermarsch Frankfurt 2011, "Atomwaffen verschrotten – Atomkraftwerke abschalten – Afghanistankrieg sofort beenden, Auftakt(e): 10.30 Uhr, Frankfurt-Rödelheim, Frankfurt-Bahnhof; 11 Uhr, Offenbach, Stadthof (Rathaus); 11.30 Uhr, Frankfurt-Niederrad, Bruchfeldplatz; 11.30 Uhr, Frankfurt-Eschersheim, Weißer Stein; anschließend Demo zur Abschlusskundgebung: 13 Uhr, Römerberg, RednerInnen: Harald Fiedler (DGB-Vorsitzender Frankfurt-Rhein-Main), Magdi Gohary (Augenzeuge vom Tahirplatz in Kairo), N.N. (Anti-AKW-Aktivist aus Biblis), Moderation: Ursula Schumm-Garling.
Offenbach: Ostermarsch 2011, "Atomwaffen verschrotten – Atomkraftwerke abschalten – Afghanistankrieg sofort beenden, Schluss mit Kriegs- und Besatzungspolitik", 10.30 - 14.00 Uhr, Kundgebung auf dem Rathausplatz in Offenbach.
Gießen/Frankfurt: Gemeinsame Fahrt zum Ostermarsch Frankfurt, "Atomwaffen verschrotten – Atomkraftwerke abschalten – Afghanistankrieg sofort beenden", Treffpunkt: 9.30 Uhr, Hauptbahnhof
Gießen, Zug: 9.53 Uhr, RE nach Frankfurt.
Fulda: Ostermarsch zum Römerberg in Frankfurt. Wer an dem Ostermarsch teilnehmen möchte, meldet sich zwecks Fahrgemeinschaften bitte hier: Wahlkreisbüro Willi van Ooyen, Heinrichstrasse 81, 36037 Fulda, Tel: 0661-380 44 76 Mobil: 0176-490 986 71, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Kassel: Kasseler Ostermarsch 2011 "Kriege beenden – Frieden gestalten", Auftakt(e): 10.45 Uhr, ab Schlachthof, Mombachstraße, Zwischenhalt: 11.15 Uhr, beim Mahnmal "Die Rampe", Moritzstraße; 10.45 Uhr, ab Bebelplatz, Zwischenhalt: 11.30 Uhr, Gedenken am Mahnmal, anschließend Demo zum Rathaus, dort Abschlusskundgebung: 12 Uhr, Rathausplatz, RednerInnen: Christine Hoffmann (Generalsekretärin Pax Christi), Erika Moos (Frauen von Tschernobyl), Michael Schulze von Glaser (IMI).









