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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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Weiterbildungsgesetz: Tatsächlicher Bedarf findet bei Schwarz-Gelb keine Berücksichtigung

Mittwoch, 08. Juni 2011

Anlässlich der Landtagsdebatte zum Weiterbildungsgesetz erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Allein die 7,5 Millionen in Deutschland lebenden Analphabetinnen und Analphabeten vermitteln einen Eindruck von der tatsächlichen Notwendigkeit, Weiterbildungsmaßnahmen zu etablieren und verschiedensten Bedarfsgruppen anzubieten.

Das Konzept des lebenslangen Lernens arbeitet auf die(Weiter-) Qualifizierung von Menschen in Deutschland hin. Nicht nur gering ausgebildete Menschen profitieren von Weiterbildung, auch ältere Menschen, Flüchtlinge, die sich in Deutschland integrieren möchten, Berufswechsler und andere."

Es sei daher wenig verständlich, dass vor diesem Hintergrund das hessische Weiterbildungsgesetz keine Neuerungen aufgreife. Vielmehr sei es von Kürzungsvorhaben, Privatisierung und auf Wettbewerb zielende Maßnahmen geprägt, die der tatsächlichen Notwendigkeit an Weiterbildungsmaßnahmen in Hessen keine Rechnung trage, so van Ooyen.

„Ein allgemeines Erwachsenenförderungsgesetz könnte hier greifen. Doch das von Schwarz-Gelb eingebrachte Gesetz verspricht vor allem eines: Einen bitteren Vorgeschmack darauf, was die Landesregierung unter den Deckmantel der Schuldenbremse an Kürzungsmaßnahmen verbirgt."


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