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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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Friedensgruppen in Nordhessen sagen Nein zum Panzer-Deal mit Saudi-Arabien

Freitag, 15. Juli 2011

DIE LINKE unterstützt Protestaktion in Kassel
Vor dem Hintergrund des Beschlusses der Bundesregierung, Leopard-Kampfpanzer an Saudi-Arabien zu liefern – wovon das in München und Kassel ansässige Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann profitiert - ruft ein Bündnis von Friedensinitiativen am kommenden Samstag zu einer Demo in Kassel auf. Dazu erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE hält es für eine politisch-moralische Bankrotterklärung, hochmoderne Kampfpanzer für ein autoritär regiertes Land, in dem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, zu liefern.
Schwarz-Gelb ist zum Synonym für Doppelmoral geworden. Auf der einen Seite wird der Mut der Menschen gelobt, die sich gegen autoritäre Regime in Nordafrika und im Nahen Osten zur Wehr setzen. Auf der anderen Seite werden mit deren Unterdrückern tödliche Geschäfte abgeschlossen.

Es ist sehr erfreulich und genau das richtige Signal, dass nun nordhessische Friedensgruppen ihrem NEIN zum Waffenexport nach Saudi-Arabien die Ankündigung folgen lassen, den Protest und Widerstand gegen das tödliche Panzergeschäft auch und gerade in Kassel zu organisieren.“

Hinweis:
Das Bündnis ‚Kassel wehrt sich - Nein zum tödlichen Panzer-Deal‘ ruft für den kommenden Samstag, 16. Juli, zu einer Kundgebung und Demonstration gegen den Panzerexport auf. Die Demo beginnt um 11 Uhr am Rathaus und wird zum Standort der Firma Krauss-Maffei Wegmann führen.


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