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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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Antikriegstag am 1. September: DIE LINKE beteiligt sich an Aktionen der Friedensbewegung

Mittwoch, 31. August 2011

Anlässlich der bevorstehenden Aktivitäten von Friedensgruppen und Gewerkschaften zum Antikriegstag am 1. September erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:

„An rund 150 Orten wird bundesweit in Veranstaltungen, Mahnwachen, Demos und Kundgebungen der Antikriegstag begangen. Die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag ruft ihre Mitglieder und Anhänger auf, sich hessenweit an den Aktionen zu beteiligen. Erinnert wird u. a. an den zweiten Jahrestag des Kunduz-Massakers am 4. September, als auf Initiative eines deutschen Obersts zwei Tanklastwagen in der Nähe des afghanischen Ortes Kunduz bombardiert wurden. Etwa 140 Menschen, überwiegend Zivilpersonen, darunter viele Kinder und Jugendliche, wurden Opfers dieser verhängnisvollen Entscheidung."

Zusammen mit der Friedensbewegung werde sich DIE LINKE außerdem für eine Beendigung des internationalen Waffenhandels und für Konversion einsetzen.

Van Ooyen: „Unter dem Motto ‚Tatort Kurdistan' wird außerdem das brutale Vorgehen der türkischen Regierung gegen die Kurden im eigenen Land sowie im Nordirak ein Schwerpunkt sein. Dabei geht es natürlich auch darum, dass massive Menschenrechtsverletzungen unter Einsatz deutscher Waffen stattfinden. Die deutsche Politik hat hier eine erhebliche Mitverantwortung für Dorfzerstörungen, Vertreibung, Folter und Tod."

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktionen zum diesjährigen Antikriegstag bilde die Kritik an den Werbemethoden der Bundeswehr an Schulen, Ausbildungsmessen und Hochschulen. Denn staatsbürgerlicher Unterricht müsse von dazu ausgebildeten Lehrkräften gehalten und dürfe nicht von Jugendoffizieren übernommen werden. Und an den Universitäten und Fachhochschulen müsse für den Frieden und nicht für Militär und Rüstung geforscht werden.

Hinweis:

In Frankfurter am Main findet am 1.9. ab 15.30 Uhr an der Konstabler Wache eine Kundgebung statt; einer der Redner wird Willi van Ooyen sein. Um 18 Uhr findet im Frankfurter Gewerkschaftshaus mit Prof. Dr. Werner Ruf (Universität Kassel) zum Thema ‚Die arabische Revolten - gehen sie uns etwas an?' eine Diskussionsveranstaltung statt.


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