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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen

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Hygieneskandal am Klinikum Gießen und Marburg: Unter Privatisierung leiden Personal und Patienten

Montag, 05. September 2011

Eine Pflegekraft der Uniklinik Gießen und Marburg erhebt im Landesmagazin ‚defacto' im hr-fernsehen schwere Vorwürfe gegen das privatisierte Klinikum. Aus Personalmangel würden Hygienestandards nicht eingehalten. Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:

„Die Privatisierung der Unikliniken Gießen und Marburg entpuppt sich immer mehr als ein Desaster. Der defacto-Betrag macht einmal mehr deutlich: DIE LINKE hat aus guten Gründen die von der CDU-Landesregierung forcierte Privatisierung des Klinikums von Anfang abgelehnt.

Die Privatisierung hat zu einem zunehmenden Leistungsdruck bei den Beschäftigten, zu vielen Überstunden und einer Verschlechterung der Versorgung geführt. Bei privatisierten Kliniken steht letztlich nicht das Wohl des Patienten an erster Stelle, sondern die Gewinne. Insofern sind die immer wieder zu hörenden Klagen über schwere Hygienemängel leider nur die Spitze des Eisbergs."

Dass der zuständige Minister Stefan Grüttner (CDU) nach eigenen Angaben von all dem nichts wisse, lasse nur einen Schluss zu, so van Ooyen. „Volker Bouffier hat mit Grüttner den Bock zum Gärtner gemacht. Seine wichtigste Qualifikation hat er unter Roland Koch in der Schwarzgeld-Affäre erworben: Wegschauen können, Skandale ignorieren oder unter den Teppich kehren.

Stefan Grüttner ist als Sozialminister fehl am Platz."


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