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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
Geschichtsklitterung an Schulen mit Billigung des Hessischen Sozialministeriums?
Dienstag, 13. September 2011
Es besteht der Verdacht, dass mit Billigung des Hessischen Sozialministeriums 450 Broschüren mit dem Titel ‚50 Thesen zur Vertreibung' des Bundes der Vertriebenen unter anderem an Schulen versandt worden sind. Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:
„Die Thesen, für dessen Verbreitung das Sozialministerium gesorgt haben soll, sind ungeheuerlich. So wird von dem Autor der 50 Thesen, Alfred de Zayas, unter anderem behauptet, dass die Vertreibung Deutscher in Folge des Zweiten Weltkrieges mit einem Völkermord gleich zu setzen sei.
Der zuständige Minister Stefan Grüttner (CDU) muss erklären, ob er tatsächlich diese Form der Geschichtsklitterung an hessischen Schulen mit zu verantworten hat. Auch über ein halbes Jahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkrieges muss klar bleiben, dass die Vertreibung Deutscher eine Folge des Krieges war, der von Deutschland aus ging.
Um zu erfahren, ob das Hessische Sozialministerium für die Verbreitung von Thesen verantwortlich ist, die teils im rechtsradikalen Diskurs zu verorten sind, werden die drei Oppositionsparteien SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE einen Dringlichen Berichtsantrag einbringen."









