Interview mit Marjana Schott
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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
EFSF: Marschall–Plan für Menschen statt Rettungsschirm für Casinos!
Donnerstag, 29. September 2011
Anlässlich der Debatte um den Euro-Rettungsschirm erklärte der Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:
„Die aktuellen Debatten um den Euro-Rettungsfonds wird der Eindruck vermittelt, dass mit dem EFSF Griechenland gerettet werden soll. Tatsächlich stellt der Fonds nur sicher, dass Banken und damit auch das Casino am Banken- und Finanzplatz in Frankfurt am Main gerettet werden."
Mit den Mitteln des Rettungsfonds würden gerade keine Kürzungen in Griechenland verhindert, so van Ooyen. Die Zeche zahlten Rentnerinnen und Rentner, junge Menschen deren Lebenschancen durch die zynischen Anpassungsprogramme des IWF und der EU jetzt zerstört würden - und alle, die keine großen Vermögen ins Ausland schaffen könnten.
Van Ooyen: „DIE LINKE fordert ein solidarisches Europa, in dem Griechenlands Wirtschaft mit einem Marschall-Plan wieder auf eine solide Grundlage gestellt wird. Und ein Europa, dessen Stabilität nicht von wild gewordenen Finanzmärkten abhängt.
Dass nun mit dem EFSF allein die Krisenverursacher gerettet werden, lehnt DIE LINKE strikt ab."









