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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
Für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan: Friedensratschlag diskutiert über Alternativen zu Krieg und Militarisierung
Freitag, 25. November 2011
Am kommenden Wochenende findet in Kassel der 18. Friedenspolitische Ratschlag statt. Dazu erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag:
„An dem am Wochenende stattfindenden Friedenspolitischen Ratschlag werden Vertreterinnen und Vertreter von Friedensorganisationen beraten, wie der Kampf gegen weltweite Kriegseinsätze der Bundeswehr fortgesetzt werden soll. Ein Schwerpunkt wird dabei der Krieg in Afghanistan sein. Die Absichtserklärung der afghanischen und der US-Regierung, in Afghanistan dauerhaft US-Truppen stationieren zu wollen, zeigt: Das Gerede über eine ‚Abzugsperspektive' droht zu einem dreisten Täuschungsmanöver zu werden."
Mit der Absichtserklärung, die Obergrenze des Bundeswehrkontingents bis Anfang 2013 von 5.350 auf 4.400 abzusenken, segele die Bundesregierung leider ganz im Fahrwasser der US-Taktik, so van Ooyen. Auch das bedeutet keinesfalls ein Ende, sondern die Fortsetzung des Krieges. Dem halte die Friedensbewegung entgegen: Aus der militärischen Sackgasse, in die sich die NATO hinein manövriert habe, gebe es nur ein politisches Entrinnen - sofortiger und bedingungsloser Abzug aus Afghanistan.
Hinweis:
Malalai Joya, eine der bekanntesten Vertreterinnen des zivilen afghanischen Widerstands, kommt am Wochenende nach Deutschland. Sie ist Gastrednerin beim „Friedenspolitischen Ratschlag", der am Samstag und Sonntag (26./27. November) an der Universität in Kassel stattfindet.
Der Titel ihres Vortrags am Sonntagmorgen (9 Uhr) ist Programm: „Den „immerwährenden" Krieg in Afghanistan beenden – Den Menschen eine Stimme geben".









