Interview mit Marjana Schott
In öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
Weiterlesen
Kontakt: Presse

Thomas Klein
(Pressesprecher)
Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de
Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
Gedenken an die Opfer des NS-Regimes wach halten
Montag, 26. Januar 2009
Ausstellung `Euthanasie in Hadamar` ist ein wichtiger Beitrag zur notwendigen BildungsarbeitHeute (Anm. am 26.1.) werden Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag in Hadamar an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten teilnehmen. Dazu erklärt Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Die Misshandlung und Ermordung behinderter Menschen ist eines der düstersten und noch am wenigsten aufgearbeiteten Verbrechen des NS-Regimes. Die Ausstellung `Euthanasie in Hadamar - nationalsozialistische Vernichtungspolitik in hessischen Anstalten`, ist ein wichtiger Beitrag mittels Informations- und Bildungsarbeit die Erinnerung an diese Opfer wach zu halten."
Den meisten Menschen sei zu wenig bewusst, so van Ooyen, welch schreckliche Dimension die nationalsozialistische Vernichtungspolitik auch gegenüber behinderten Menschen gehabt habe. Kaum bekannt sei, dass zur Zeit des NS-Regimes in sechs psychiatrischen Pflege- und Heilanstalten fast 200.000 Menschen systematisch umgebracht worden seien - allein in Hadamar über 15.000 Menschen.
`Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.` Diese ersten Sätze in Artikel 1 des Grundgesetzes seien eine der Lehren aus der nationalsozialistischen Barbarei.
Van Ooyen: „Der 27. Januar, der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, ist eine Verpflichtung, das Gedenken an die Opfer zu bewahren und sich allen Formen der Unterdrückung und Barbarei entschieden entgegen zu stellen."









