Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Willi van Ooyen - Pressemitteilungen
Steuerdebatte: Jörg-Uwe Hahn und die ‚CDU-Amateure’
Montag, 29. Juni 2009
Zur Aussage des hessischen FDP-Landesvorsitzenden und stellvertretenden Ministerpräsidenten, Jörg-Uwe Hahn (FDP), die CDU-Ministerpräsidenten der Länder Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt, Günther Oettinger und Wolfgang Böhmer, verunsicherten mit ihrem 'dummen Geschwätz' die Bürger und machten sich mit ihren Beiträgen in der Steuerdebatte zu 'Steigbügelhalter von Rot-Rot-Grün im Bund', erklärt Willi van Ooyen, haushaltspolitischer Sprecher und Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„In den Reihen der FDP ist dieser Tage gerne von Steuersenkungen und einer Entlastung der Bürger die Rede. Da möchte Herr Hahn offenbar nicht, dass diese wohlklingenden Töne als das entlarvt werden, was es ist: ‚haltloses Geschwätz', das nach der Bundestagswahl am 27. September auf der Müllhalde der Politik landet! Angesichts von 2,5 Milliarden Euro neuer Schulden allein in Hessen und einem riesigen Schuldenberg im Bund haben Bundes- und Landesregierungen auf mittel- und langfristige Sicht gar keine andere Möglichkeit, als die Einnahmeseite deutlich zu verbessern. Wobei die Erhöhung der Mehrwertsteuer von der LINKEN abgelehnt wird, weil diese die soziale Schieflage noch vergrößern würde, statt sie einzudämmen."
Wenn die FDP verspreche, es werde unter einer CDU-FDP-Bundesregierung zu groß angelegten Steuersenkungen kommen, dann stelle sich unweigerlich die Frage, wie gleichzeitig die beschlossene Schuldenbremse realisiert werden solle, so van Ooyen.
Als dringend notwendig bezeichnet es van Ooyen, die Einkommensseite durch höhere Steuern auf Vermögen zu verbessern. Eine längst überfällige Kurskorrektur werde aber sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene gerade von CDU und FDP blockiert. Statt einer sog. ‚Schuldenbremse', die richtigerweise als Kreditsperre bezeichnet werden müsse, fordere DIE LINKE eine Steuersenkungsbremse.
Van Ooyen: „Der wirtschaftspolitische Sachverstand des stellvertretenden Ministerpräsidenten wirft viele Fragen auf: Eine hat René Rock, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, in der vorletzten Plenardebatte ja immerhin ganz freimütig beantwortet: ‚Die FDP will nicht die gerechte Gesellschaft.'"






