Interview mit Willi van Ooyen

100x100_willi_van_ooyenHandels- und Investitions- schutzabkommen CETA und TTIP stoppen

. Weiterlesen


Videorückschau auf die vergangene Plenarsitzung:

a-2016 09 13-cardenas

Petition:

Kampagne:

wirtretenein

Kontakt: Presse


Thomas Klein - Image
Thomas Klein

(Pressesprecher)

Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


Kampagne:

Keine Fernstraßengesellschaft

DruckenE-Mail

‚Pakt für den Nachmittag‘ ist eine Mogelpackung – egal, wie hübsch man sie verkleidet

Dienstag, 16.02. 2016

Zu der heute vom hessischen Kultusminister Alexander Lorz (CDU) vorgestellten Zwischenbilanz ‚Pakt für den Nachmittag‘  erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Statt endlich wirkliche Ganztagsschulen mit rhythmisiertem Unterricht an Vor- und Nachmittag zu schaffen, präsentiert der Kultusminister erneut seine Mogelpackung. Der Pakt für den Nachmittag hat mit Ganztagsschule nichts zu tun. Vielmehr hebelt er das Bemühen um den Ausbau der Ganztagsschulen aus. Und nach wie vor haben wir im Grundschulbereich gerade einmal sechs davon in Hessen.“

Dass nunmehr weitere 67 Schulen an dem Programm teilnehmen, sei nicht verwunderlich, so Cárdenas. Nach dem Motto ‚Besser einen Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach‘, nehmen Eltern und Schulen alles dankbar an, um ihre Kinder auch nach 11.30 Uhr betreut zu wissen.

Cárdenas: „Nur echte Ganztagsschulen entzerren auch den Unterricht über den Tag hinweg. Nur echte Ganztagsschulen sind gebührenfrei für die Eltern und richten sich somit an alle Schülerinnen und Schüler, und nicht nur an jene, die die Betreuung ab 14 Uhr auch bezahlen können. Und nur echte Ganztagsschulen wirken der sozialen Ungleichheit an Schulen entgegen.

Es bleibt dabei: Mit dem Mogelpakt versucht die schwarzgrüne Landesregierung die Verantwortung für den gescheiterten Ausbau den Kommunen in die Schuhe zu schieben. Diese sind nämlich gezwungen, Elternbeiträge zu erheben, um den Pakt überhaupt umsetzen zu können.“


Mehr zu diesem Thema: