Interview mit Marjana Schott
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Pressemitteilung
Windkraft und wirtschaftliche Betätigung der Kommunen unabdingbar für Energiewende in Hessen
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Zu den Äußerungen der Hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) zum Hessischen Energiegipfel erklärt Jasmin Romfeld, stellv. Pressesprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Ministerin Puttrich spricht über ein Zwischenergebnis aus einer von vier Arbeitsgruppen des Hessischen Energiegipfels. Für DIE LINKE ist aber entscheidend, was insgesamt herauskommt. Hessen kann bis zum Jahr 2025 seinen Strombedarf komplett aus Erneuerbaren Energien decken. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist es, auf 2 Prozent der Landesfläche den Bau von Windkraftanlagen zuzulassen. Beim heutigen Stand der Technik können damit zwei Drittel des Strombedarfs in Hessen gedeckt werden. Es wäre gut, wenn CDU und FDP ihren langjährigen Widerstand dagegen aufgeben würden.
Der dezentrale Ausbau der Windkraft an Land kann auch die Marktmacht der vier großen Energiekonzerne zurückdrängen. Dazu muss den Städten und Gemeinden und deren Stadtwerken erlaubt werden, sich wirtschaftlich zu betätigen. Dies erfordert zwingend eine Änderung der Hessischen Gemeindeordnung."
Nicht gebraucht würden Kohlekraftwerke im hessischen Energiemix. Sie behinderten den zügigen Aufbau einer dezentralen Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen.







