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Barbara Cárdenas - Pressemitteilungen

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Acht-Punkte-Programm der FDP zur Schulpolitik: Gut gemeint, doch keine Lösung

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Das Acht-Punkte-Programm der FDP zielt darauf ab, dass Schulen fortan mit sinkenden Pauschalzuweisungen vermeintlich mehr `Eigenverantwortung` erhalten. Diese hilft jedoch nicht, die bestehenden Probleme zu lösen, sondern heftet immer größer werdenden Mängeln lediglich ein gut klingendes Etikett an. Letztlich sollen sie vor allem die Folgen einer gravierenden Unterfinanzierung selbst verwalten und verantworten.

Zum heute von der FDP-Fraktion vorgestellten ´Acht-Punkte-Programm für eine bessere Schulpolitik´ erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Das Acht-Punkte-Programm der FDP zielt darauf ab, dass Schulen fortan mit sinkenden Pauschalzuweisungen vermeintlich mehr `Eigenverantwortung` erhalten. Diese hilft jedoch nicht, die bestehenden Probleme zu lösen, sondern heftet immer größer werdenden Mängeln lediglich ein gut klingendes Etikett an. Letztlich sollen sie vor allem die Folgen einer gravierenden Unterfinanzierung selbst verwalten und verantworten.

Schulen demnächst einen Globalhaushalt von 105 Prozent der Mittel für Lehrerstellen zuzuteilen, wie nun von der FDP gefordert, mag sich zwar gut anhören. Aber in der Praxis werden sie ggf. einen Großteil hiervon `eigenverantwortlich` für anderes als die notwendigen Lehrkräfte ausgeben müssen. Wahrscheinlich läuft das auf noch größere Klassen oder eben den Einzug prekärer Beschäftigungsverhältnisse sowie unqualifizierten Personals an Schulen hinaus“.

Schulen benötigten eine bedarfsgerechte, hundertprozentige Finanzierung ihrer Personaldecke sowie zusätzlich eine qualifizierte Vertretungsreserve von 10 Prozent, so Cárdenas. Und darüber hinaus sowohl mehr pädagogische als auch materielle Freiheit.


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