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Marjana Schott - Pressemitteilungen
DIE LINKE setzt sich für die HessenCard, ein hessenweit gültiges Sozialticket ein
Dienstag, 16. Dezember 2008
ÖPNV: Verkehrsverbünde kündigen erhebliche Preissteigerungen anDie Ankündigungen, die Preise für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zum neuen Jahr anzuheben, unterstreicht die Notwendigkeit, ein hessenweites Sozialticket (HessenCard) einzuführen. Insbesondere ALG-II-Empfänger können die Preise für den ÖPNV mit den in Hartz IV vorgesehenen 18 Euro monatlich nicht mehr bezahlen. Mobilität ist jedoch eine Vorraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, um beispielsweise zum Arbeitsplatz pendeln sowie Kultur- und Freizeitangebote nutzen zu können.
ÖPNV: Verkehrsverbünde kündigen erhebliche Preissteigerungen an
Im neuen Jahr kommen auf die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel in Hessen erhebliche Preissteigerungen zu. Alle drei Verkehrsverbünde in Hessen haben Erhöhungen angekündigt. Dazu erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Die Ankündigungen, die Preise für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zum neuen Jahr anzuheben, unterstreicht die Notwendigkeit, ein hessenweites Sozialticket (HessenCard) einzuführen. Insbesondere ALG-II-Empfänger können die Preise für den ÖPNV mit den in Hartz IV vorgesehenen 18 Euro monatlich nicht mehr bezahlen. Mobilität ist jedoch eine Vorraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, um beispielsweise zum Arbeitsplatz pendeln sowie Kultur- und Freizeitangebote nutzen zu können.
Angesichts der Kosten, die für die Nutzung des ÖPNV anfallen, werden finanziell schlechter gestellte Menschen faktisch immer mehr ausgeschlossen. Deshalb brauchen wir dringend eine HessenCard. Dafür wird sich DIE LINKE stark machen.“
Hintergrund: Der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) hat angekündigt, seine Preise durchschnittlich um 4,5 %, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) um 2,9% und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) um 3,9 % zu erhöhen. Die Verkehrsunternehmen begründen ihre Preissteigerungen mit gestiegenen Energie- und Personalkosten.
Die Begründung für die angekündigten Preissteigerungen stoße bei den Kunden auf viel Unverständnis, so Schott. Schließlich sei der derzeitige Ölpreise so niedrig wie schon lange nicht mehr.






