Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
weiterlesen
Video
Atomausstieg

Atomkraftwerke abschalten – jetzt erst recht!
Die Ereignisse in Japan sind schockierend. Die Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima und die dramatischen Probleme in weiteren AKWs machen deutlich: Atomkraft ist eine nicht beherrschbare Hochrisikotechnologie. Die grausamen Erfahrungen mit der Atomenergie müssen endlich dazu führen, dass Konsequenzen gezogen werden. Deutsche Reaktoren sind genauso sicher oder unsicher wie die in Japan. Die Reaktoren in Biblis - die ältesten der Bundesrepublik - sind beispielsweise nicht gegen Flugzeugabstürze geschützt, obwohl sie in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen liegen.
Der Ausstieg aus der Atomkraft ist das Gebot der Stunde und die einzige Schlussfolgerung, die aus den schrecklichen Geschehnissen in Japan gezogen werden kann.
Im Plenum
Atomausstieg nicht verzögern - Erneuerbare Energien jetzt!
Wir haben einen Antrag in den Hessischen Landtag eingebracht, in dem wir den unverzüglichen Ausstieg aus der Atomkraft fordern, ohne dass dabei auf Kohle als fossiler Energieträger umgeschwenkt wird. Biblis B muss ebenso wie Biblis A vom Netz genommen werden. Den B-Meiler als mögliche Kaltreserve zu handeln, ist verantwortungslos und durch nichts zu begründen.
Unsere Pressemitteilung
Für eine konsequente Energiewende: Raus aus Atom und Kohle - Strommonopolisten in die Schranken weisen
Unsere Rede dazu als Video
„Wir brauchen mehr Druck“
„Das ist eine unverantwortliche Energiepolitik“
und zum nachlesen
Sofortiger und unumkehrbarer Ausstieg aus der Atomenergie - Biblis A und B endgültig stilllegen
Unser Antrag
Sofortiger und unumkehrbarer Ausstieg aus der Atomenergie - Biblis A und B endgültig stilllegen
Mehr Schein als Sein: Hessen-CDU bremst Energiewende
Ein Energiepapier, welches der Hessen-CDU-Generalsekretär Peter Beuth und Kollegen vorgelegt haben, beweist, dass die Hessen-CDU auch nach der Katastrophe von Fukushima nichts verstanden hat. Der behutsame Atom-Ausstieg, den sie darin fordern, bedeutet nichts anderes, als auf die Befindlichkeiten der Energiekonzerne Rücksicht zu nehmen. Das haben wir scharf kritisiert und unsere Forderung nach dem sofortigen Ausstieg bekräftigt. Während der Debatte hat Ministerpräsident Bouffier zu erkennen gegeben, was er von der Ausstiegsdebatte hält. Er warf der Opposition einen ‚naiven Glauben an Erneuerbare Energien' vor und bezeichnete die Entmachtung der großen vier Energiekonzerne als ‚Kinderkram".
Unsere Pressemitteilungen dazu
Keine halben Sachen beim Atomausstieg: Macht der Atomkonzerne brechen
Atomausstieg: Ministerpräsident Volker Bouffier lässt die Maske fallen
Unsere Reden als Videos
"Sie bauen ein Drohszenario auf"
„Die Maske ist gefallen“
und zum Nachlesen
Atomenergie hat keine gesellschaftliche Mehrheit mehr
Netzausbau: Landesregierung nimmt Energiegipfel nicht ernst
Auf HR-Online
Heißer Streit um die Energie
In der FR
Kohle statt Atom
In der FAZ
Kein Konsens um jeden Preis
Demo
„Atomkraft Schluss“ – 10.000 demonstrieren in Frankfurt für den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft
Über 160.000 Menschen haben am Samstag bundesweit für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Unter dem Motto „Atomkraft Schluss“ hatte ein breites Bündnis aus Umwelt- und Naturverbänden, der Anti-AKW-Bewegung, der Friedensbewegung, NGOs und Gewerkschaften in 21 Städten dazu aufgerufen. Unter den gut 10.000 in Frankfurt war auch die Fraktion der LINKEN in Hessen unterwegs, um ein klares Signal für eine echte Energiewende nach Berlin zu schicken.
DIE LINKE fordert:
- Alle AKWs müssen sofort und endgültig abgeschaltet werden! Der Atomausstieg muss unumkehrbar sein und gehört in das Grundgesetz.
- Die milliardenschweren Rückstellungen der Atomkonzerne müssen in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden.
- Deutschland muss aus dem EURATOM-Vertrag aussteigen.
- Keine Hermes-Bürgschaften für Atomanlagen in anderen Ländern
- Die Energieversorgung gehört in die Kontrolle der Öffentlichkeit!
Download:
Galerie:
Konzept
Ausstiegskonzept der Linksfraktion im DT. Bundestag
Kurzfassung: Sieben Schritte zum unverzüglichen & unumkehrbaren Atomausstieg
Langfassung: Wann, wenn nicht jetzt?
Parl. Initiativen
Anträge:
Keine Laufzeitverlängerung für Biblis
kein Ausstieg aus dem Atomausstieg
Kleine Anfrage:
Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien am hessischen Energiemix
Reden:
Janine Wissler:
Rede zum AKW Biblis
Schrottreaktoren abschalten statt Laufzeiten verlängern
AKW Biblis muss vom Netz – für den Ausstieg aus der Atomkraft
Energiepolitik in Hessen
Marjana Schott:
Investitionen für den Klimaschutz
Resolution
Energiekonferenz der LINKE Fraktionen in Hamburg
am 4. und 5. September 2010
Atomkraft abschaffen! – Die Zukunft ist erneuerbar!
Die Energiekonferenz der Fraktionen DIE LINKE in den Bürgerschaften Bremen und Hamburg, in den Landtagen Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und im Bundestag beschließt folgende:
RESOLUTION
Präambel
Wir stehen vor einem heißen Herbst. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung um die Energiepolitik ist in vollem Gange. Anzeigen-Kampagnen der Atom-Lobby auf der einen und geplante Demonstrationen und Blockaden der Anti-Atom-Bewegung auf der anderen Seite. Die Bundesregierung hat sich auf die Seite der Atomkonzerne geschlagen. Der Streit um die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ist nur der Gipfel des Eisbergs. In den nächsten Wochen und Monaten geht es um die Energieversorgung der Zukunft. Wird der fossil-nukleare status quo zementiert oder der Ausbau Erneuerbarer Energien konsequent vorangetrieben? Denn Atom- und Kohlemeiler blockieren diesen Ausbau. Sie passen schon rein technisch nicht in ein auf Erneuerbare Energien orientiertes Energiesystem. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung sieht daher die „Notwendigkeit einer Systementscheidung“.
Aktion
Gegen Kohle und Atom –
Netzwerk Umwelt und Klima Rhein-Main protestiert gegen Bouffiers Show-Veranstaltung
‚Keine Kohle, kein Atom – Ökostrom, aber subito!' – unter diesem Motto hatte das Bündnis aus Umweltverbänden und Bürgerinitiativen zu einer Protestkundgebung vor Beginn des hessischen Energiegipfels vor der Hessischen Staatskanzlei aufgerufen. Sie selbst waren, im Gegensatz zu E.on und RWE, nicht eingeladen worden.
Sonntagsspaziergang am AKW in Biblis
Gemeinsam mit rund 3000 Menschen war DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag am Sonntag, 20 März, zum Sonntagsspaziergang nach Biblis gekommen, um für den endgültigen Atomausstieg und gegen Wahlkampfmanöver von Schwarz-Gelb zu demonstrieren. Nach einem Gang durch den Ort ging es zum AKW, wo eine kurze Abschlusskundgebung stattfand. Die Redner kritisierten Schwarz-Gelb für ihre ressourcenfeindliche und konzernfreundliche Atompolitik und riefen die Anwesenden auf, sich an den Aktionen rund um den 26. April 2011, wenn sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal jährt, teilzunehmen.
Die Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt" (www.ausgestrahlt.de) hatte dazu aufgerufen, bundesweit am Montagabend, den 14. März, Mahnwachen abzuhalten, der Opfern in Japan zu gedenken und für den sofortigen Atomausstieg zu demonstrieren. Rund 2000 Menschen waren in Frankfurt diesem Aufruf gefolgt und zeigten der schwarz-gelben Bundes- und Landesregierung die rote Karte für die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke. Auch die Fraktion der LINKEN im Hessischen Landtag war gekommen, um für den Ausstieg aus dem Ausstieg und den Umstieg auf Erneuerbare Energien Flagge zu zeigen.Galerie ansehen
Die Fraktion der LINKEN bei Anti-Castor-Protesten im Wendland und in Hessen. Hier einige Eindrücke aus Darmstadt-Kranichstein vom 6.11.2010. Mehr
Fraktion vor Ort am 4. Oktober 2010 in Bensheim
Biblis läuft länger – was tun? Unter diesem Motto und mit dieser Frage war DIE LINKE-Landtagsfraktion nach Bensheim gekommen. Rund 30 Interessierte, unter anderem Aktivisten der Anti-Atom-Initiativen AK.W.ende Bergstraße und atomkraftENDE.darmstadt, waren in den Faktoreikeller gekommen, um die Fraktion über die Aktivitäten vor Ort zu informieren und über gemeinsame Widerstandsaktionen gegen die Laufzeitverlängerung zu diskutieren.Mehr
Zusammen mit gut 15.000 Menschen hat DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag am Samstag, 24. April, an der erfolgreichsten Mobilisierungen für eine nachhaltige Energiepolitik seit vielen Jahren teilgenommen. Gemeinsam umzingelten die Teilnehmer/innen die Atommeiler des AKW Biblis und setzten damit ein klares Zeichen gegen die gefährliche und teure Atomenergie und für den Einsatz alternativer, erneuerbarer Energien.Mehr








