Interview mit Marjana Schott

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Brauner Terror

braun

Drei Neo-Nazis, die 13 Jahre lang bundesweit morden und Banken überfallen? Beamte der Verfassungsschutzbehörden, die in die braunen Strukturen verstrickt sind? Steuergelder, die in den Aufbau jener Strukturen geflossen sind? Der seit Anfang November bekannt gewordene Skandal um die Zwickauer Neo-Nazi-Zelle erschüttert und verunsichert viele Menschen.

DIE LINKE fordert die sofortige öffentliche Aufklärung aller Hintergründe der Mordserie und die Klärung der Fragen: Was haben staatliche Stellen wie Landeskriminalämter, Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaften zu welchem Zeitpunkt gewusst und der Öffentlichkeit verschwiegen? Gab es Hinweise auf eine rechte Terrororganisation, denen nicht nachgegangen worden ist? Welche Rolle haben dabei V-Leute des Verfassungsschutzes gespielt?

 

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Aktion

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Bei einer Mahnwache des VVN/Bda (Verein der Verfolgten des Nazi-Regimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) vor dem Tagungsort der Innenministerkonferenz in Wiesbaden zum Gedenken an die Opfer rechter Gewalt haben der VVN/BdA und DIE LINKE Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) erneut aufgefordert, sich endlich der Forderung nach einem Verbot der NPD anzuschließen.

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Mindestens 182 Menschen sind seit 1990 durch rechte Gewalt ums Leben gekommen. Bei einer Mahnwache in Frankfurt am 29.11.2011, zu der das Türkische Volkshaus, die Anti-Nazi-Koordination, DIDF, das Jugend Kultur Zentrum, das Volkshaus/Halkevi Darmstadt, das Mesopotamische Kulturzentrum sowie die SPD, DIE LINKE und die Grünen aufriefen, gedachten etwa 100 Menschen den Opfern und zeigten ihre Solidarität mit den Familien.

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