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Pressemitteilungen

Schülerticket geht nicht weit genug: Nur kostenlose Schülerbeförderung vermeidet Bildungshürden

Zur heutigen Pressekonferenz des Wirtschafts- und Verkehrsministers Tarek Al-Wazir (Grüne) mit den Verkehrsverbünden RMV und NVV zur erfolgreichen Vereinbarung des hessenweiten Schülertickets erklärt Gabi Faulhaber, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Um Bildungshürden zu vermeiden und echte Chancengleichheit zu gewährleisten, muss die Schülerbeförderung kostenlos sein. Immer – dabei bleiben wir. Dass es mit dem neuen Schülerticket für viele günstiger wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch ist es noch zu teuer.

Die 31 Euro im Monat liegen beispielsweise über den gesamten Hartz-IV-Satz für Mobilität eines Erwachsenen. Damit bleibt das Schülerticket leider für manche ein Luxusartikel und ist nicht für alle zugänglich. Aber genau das muss es sein – immerhin lobt sich Hessens Landesregierung seit Jahren für die angebliche Lernmittelfreiheit. Doch davon kann keine Rede sein, wenn für manche schon die Fahrt zur Bildungseinrichtung kaum erschwinglich ist.“

Perspektivisch wolle DIE LINKE den Nulltarif für alle, aber bei Schülerinnen und Schülern sei es besonders wichtig, dass Mobilitätskosten nicht über den Bildungs- und Lebensweg entscheiden dürften, so Faulhaber. Das betreffe insbesondere Oberstufenschüler und andere, die heute aus anderen Gründen keine Erstattung der Kosten erhielten.

„Dass das Schülerticket in dieser Form nun dazu führt, dass die Fahrkarten für die Schüler einiger Städte und ganzer Landkreise teurer wird als zuvor, ist eine nicht hinnehmbare Mehrbelastung für Schülerinnen, Schüler und Eltern. Der Preis für das Schülerticket muss mindestens auf das günstigste bisherige Angebot angepasst werden. Auf mittlere Sicht muss es für alle kostenlos sein.“