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Liebe Bürger:innen,

Die Corona-Krise breitet sich aus. Das Thema bestimmt seit Wochen unsere Nachrichten. Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Pandemie sind noch nicht abzusehen. Die Flut an Informationen, die dabei täglich aus der ganzen Welt über uns herein bricht, kann verunsichern oder Angst machen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir alle gemeinsam und solidarisch diese Krise bezwingen.

Wir möchten Ihnen deshalb dabei helfen, den Überblick zu behalten.

Daher haben wir auf dieser Seite zusammengetragen, wie linke Politik in der Corona-Krise aber auch danach aussehen könnte. Außerdem finden Sie hier eine Reihe von  Kontakten und Angeboten, die Ihnen in dieser schweren Zeit helfen können.

Für einen solidarischen Lockdown

Wir alle sehnen uns nach einem Leben ohne Corona. Die täglichen Corona-Neuinfektionen und die Zahl der an und durch Covid-19 Verstorbenen steigen, Krankenhäuser kommen vielerorts an ihren Grenzen. Der schnellste Weg, die hohe gesundheitliche Gefährdung jetzt zu senken, führt über einen energischen Lockdown. Aber dieser Lockdown muss genauso sozial sein. Unser Plädoyer für einen solidarischen Lockdown findet ihr hier:

Corona-Pandemie zielgerichtet bekämpfen – demokratische Legitimation sicherstellen – Corona-Winterfahrplan vorlegen

Die aktuellen Corona-Auflagen sind aus Sicht der LINKEN nicht zielgerichtet genug. Zudem hat die Landesregierung wieder bereits alle Entscheidungen auf dem Verordnungsweg verfügt und entwertet damit das Parlament. Das ist ein völlig falsches Signal. DIE LINKE erwartet zudem von der Landesregierung endlich die Vorlage einer mittelfristigen Planung für die Corona-Pandemiebekämpfung

Wir haben dazu einen Antrag eingebracht. Unseren Antrag "Corona-Pandemie zielgerichtet bekämpfen – demokratische Legitimation sicherstellen – Corona-Winterfahrplan vorlegen" finden Sie hier.

Für ein solidarisches Miteinander in Zeiten der Corona-Krise

DIE LINKE-Fraktion hält die Umsetzung eines umfangreichen Maßnahmenpakets für erforderlich, um der Corona-Krise zu begegnen. Unsere Vorschläge zielen darauf ab, auf unterschiedlichen Politikfeldern ein solidarisches Miteinander zu ermöglichen.

Wir schlagen vor, Maßnahmen zu ergreifen,

  • die ein funktionierendes Gesundheitswesen für alle Menschen;
  • die eine sichere Beschäftigung
  • die eine soziale Absicherung
  • die einen handlungsfähigen Staat
  • und die eine solidarische Flüchtlingspolitik

ermöglichen.

Diese fünf Punkte sollten in den nächsten Tagen und Wochen Orientierungsschnur aller politischen Entscheidungen sein. Um diese und weitere Maßnahmen umzusetzen, muss eine Aussetzung der Schwarzen Null und der Schuldenbremse erfolgen. DIE LINKE. im Hessischen Landtag fordert die Landesregierung auf, in Kooperation mit den Kommunen und im Rahmen der Bund-Länder-Koordination, der Verunsicherung vieler Menschen mit Garantien zu begegnen, die geeignet sind, soziale Sicherheit zu schaffen und berechtigte Ängste zu zerstreuen oder zumindest zu verkleinern.

Für ein solidarisches Miteinander – gerade jetzt!

Den ausführlichen Maßnahmenkatalog finden Sie hier

 

Neustart für Hessen nach dem Corona-Einbruch

Wir fordern einen sozial-ökologischen Neustart für Hessen nach dem Corona-Einbruch. Unsere Ideen dazu finden Sie hier

Informationen des Robert-Koch-Institutes

Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus aus medizinischer und virologischer Sicht finden Sie deshalb auf der Seite des RKI (hier).

Demokratie und Grundrechte müssen gewahrt bleiben

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind gewisse Einschränkungen des öffentlichen Lebens sinnvoll. Dennoch ist es im Zuge der Corona-Pandemie zu einer Aushöhlung von Grundrechten gekommen, die teils sehr bedenkliche Ausmaße angenommen hat und nicht unwidersprochen bleiben darf – weshalb wir dazu ein Grundsatzpapier erarbeitet haben. Das vollständige Papier finden Sie hier.

Ein Gesundheitsplan für Hessen

Gesundheit ist in diesem Jahr eines der wichtigsten Themen. Corona betrifft uns alle, ganz egal, ob wir selbst erkrankt sind oder ob wir einfach nur die Kontaktbeschränkungen einhalten müssen und Masken tragen.

Desto besser ein Gesundheitssystem aufgestellt ist, desto weniger hart müssten Beschränkungen in einer Pandemie ausfallen, Deshalb zeigen sich vorhandene Probleme im Gesundheitswesen jetzt noch mal viel deutlicher als vor Corona.

Wir wollen deutlich mehr in unser Gesundheitssystem investieren, damit wir für unseren Alltag ein noch besseres Gesundheitswesen erleben und bei einer nächsten Krise ohne so große Einschränkungen auskommen können.

Aus diesem Grund haben wir unseren Gesundheitsplan für Hessen entwickelt. Damit möchen wir aufzeigen, wie sich DIE LINKE ein gut ausgestattetes und solidarisches Gesundheitssystem in Hessen vorstellt.

Hilfsangebote

Hier greift das Sozialschutzpaket, das einstimmig vom Bundestag beschlossen wurde. Es erleichtert insbesondere den Bezug der Grundsicherung. Das bedeutet, dass der Lebensunterhalt und Kosten der Wohnung als ALG II vom Jobcenter getragen werden können, ohne persönliche Vorsprache und ohne dass Vermögen oder die Angemessenheit der Wohnung geprüft werden. (Gilt zunächst von März bis Ende Juni 2020, ggf. mit Verlängerung.)

  • Grundsätzliche Informationen zum Sozialschutzpaket beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (hier)
  • Ansprechpartner für den Bezug der Grundsicherung sind die örtlichen Jobcenter (hier)
  • Familien mit weggebrochenem Einkommen können (zusätzlich) einen sogenannten Notfall-Kinderzuschlag von monatlich bis zu 185 Euro online bei der Familienkasse beantra gen (hier)
  • Eltern, die aus Gründen der Kinderbetreuung vorübergehend nicht arbeiten können, können unter bestimmten Umständen eine Entschädigung erhalten. Dies geschieht grundsätzlich über den Arbeitgeber. Informationen ebenfalls beim BMAS (hier)
  • Informationen zu Einkommenssicherung in der Corona-Krise vom DGB (hier)

Die Soforthilfe von Bund und Land soll mit Direktzahlungen die Liquidität von Selbstständigen und Kleinunternehmern sichern, die trotz wegfallender Umsätze weiterhin feste Ausgaben wie Mieten, Personal oder Leasingraten bestreiten müssen. Die persönlichen Lebenshaltungskosten von (Solo-)Selbstständigen sollen hingegen über das Sozialschutzpaket (s.o.) aufgefangen werden.

  • Die Soforthilfe kann hier online beim RP Kassel beantragt werden (hier)
  • Mehr Infos für Unternehmen bei der Hessen Trade & Invest (hier)
  • Hierzu beraten auch die IHKs ihre Mitglieder.

Die häusliche Situation in zunehmender Isolation ist für viele Menschen prekär, kann etwa zu Überforderungsgefühlen führen oder die Problematik häuslicher Gewalt verstärken. Erste Ansprechpartner*innen in schwierigen Lebenssituationen können sein:

  • Das konfessionsübergreifende Krisentelefon der Telefonseelsorge: 116 123
  • Die Telefonseelsorge als Chat (hier)
  • Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016
  • Auch als Chat und mit Rufnummern für 17 weitere Sprachen (hier)
  • Kontakt zu den hessischen Frauenhäusern (hier)
  • Das Elterntelefon des Deutschen Kinderschutzbundes:  0800 1110550
  • Das Kinder- und Jugendtelefon „Die Nummer gegen Kummer“: 116 111 
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 40 40 020
  • Beratungsstellen der Pro Familia Hessen (hier)
  • Das Hilfsangebot des Bundesbeauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (hier)
  • Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (hier)

Unsere Pressemitteilungen zum Coronavirus


Verantwortungsloser Umgang der Landesregierung mit den Menschen in Flüchtlingsunterkünften

Im Nachgang zur Debatte am gestrigen Abend im Sozialpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags und angesichts steigender Fallzahlen in Flüchtlingsunterkünften erklärt Saadet Sönmez, migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: Weiterlesen


DIE LINKE fordert Überarbeitung der neuen Pandemiebestimmungen und einen Corona-Winterfahrplan

Anlässlich der morgigen Regierungserklärung zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie fordert DIE LINKE. im Hessischen Landtag eine Überprüfung des bisherigen Regierungshandelns und eine längerfristige Planung von Maßnahmen. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Hessischen Landtag: Weiterlesen


Corona: Weitere Maßnahmen sind notwendig – aber die richtigen und mit der richtigen Legitimation!

Zu den bekannt gegebenen bundesweiten Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Infektionen in Deutschland ab dem 2. November 2020 erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: Weiterlesen


Kultusministerium muss Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte schützen. DIE LINKE unterstützt Forderungen von Schülern, Eltern und der GEW

Zu in einem Offenen Brief erhobenen Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der hessischen Landesschülervertretung und dem Landeselternbeirat sowie dem Grundschulverband an Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: Weiterlesen


Corona-Pandemie: DIE LINKE fordert Sondersitzung des Hessischen Landtags

Anlässlich der heute bekannt gewordenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: Weiterlesen

Unsere Reden zum Coronavirus


Janine Wissler

Janine Wissler - Corona-Krise: Solidarität jetzt, Lehren für später ziehen

In seiner 36. Plenarsitzung am 24. März 2020 diskutierte der Hessische Landtag über die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Dazu die Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Janine Wissler. Weiterlesen