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Rede


Elisabeth Kula

Elisabeth Kula zur digitalen Bildung

In seiner 62. Plenarwoche am 10. Dezember 2020 diskutierte derHessische Landtag über die Stärkung der digitalen Bildung im hessischen Schulgesetz.

Dazu die Rede unserer bildungspolitischen Sprecherin Elisabeth Kula.

Herr Präsident, meine Damen und Herren!

Ich halte mich daran, was der Herr Präsident vorhin gesagt hat, und mache es ganz kurz. Wir können in der dritten Lesung noch einmal ausführlicher darüber diskutieren.

Zwei Sätze möchte ich vielleicht sagen. Ich finde es ganz pfiffig, was die FDP vorhatte, nämlich digitales Lernen explizit in das Schulgesetz aufzunehmen. Dadurch wäre es für das Land und für Herrn Lorz etwas schwieriger, sich bei der Ausstattung von Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrkräfte immer herauszureden. Jetzt tut man immer so, als sei das eine gönnerhafte Haltung gegenüber den Schulträgern. Das würde dann ein bisschen schwieriger werden.

(Beifall DIE LINKE, SPD und Freie Demokraten)

Generell finde ich das relativ pfiffig – jetzt kommt das Aber –, aber in der Anhörung wurde genannt, dass die Formulierung in Ihrem Gesetzentwurf schon eine Gleichsetzung von Präsenzunterricht und digitalem Unterricht zulassen oder nahelegen würde. Da muss ich sagen: Da können wir nicht mehr mitgehen. Es kann eine Ergänzung sein, aber es sollte nicht gleichwertig sein. Deswegen gibt es da eine inhaltliche Unterscheidung. Daher werden wir uns enthalten.

(Beifall DIE LINKE)