Pressemitteilung

40 Jahre nach der Hüttendorf-Räumung an der Startbahn West - Kampf gegen Umweltzerstörung und Fluglärm ist weiterhin notwendig

Christiane BöhmGesundheitVerkehr

Anlässlich des 40. Jahrestags der Hüttendorfräumung an der Startbahn West des Frankfurter Flughafens erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Abgeordnete aus Groß-Gerau:

 

„Unser herzlicher Glückwunsch gilt all denen, die damals an der Startbahn West gegen den Ausbau des Flughafens aktiv waren. Natürlich auch denjenigen, die heute, 40 Jahre nach der Räumung des Hüttendorfs, sich immer noch engagieren. Welch große Bedeutung die Bewegung im Kreis Groß-Gerau hatte, kann man unschwer an der Besetzung des Groß-Gerauer Bahnhofs durch Schülerinnen und Schüler der Stadt vor 40 Jahren erkennen.

 

Die Bewegung gegen den Ausbau des Flughafens war mit dem Nachtflugverbot und der Verhinderung und Verzögerung von Ausbaumaßnahmen erfolgreich. Sie braucht aber den langen Atem, für die alle zu beglückwünschen sind, die sich in diesem Sinne weiterhin konsequent für die Belange der Menschen und für den Erhalt der Umwelt in der Region einsetzen. Ob es bei den Montagsdemonstrationen ist, ob es die Kommunen sind, die die Rechte ihrer Bürgerinnen und Bürger vor Gericht erstreiten oder ob es diejenigen sind, die Lärm- und Schadstoffmessungen betreiben.“

 

DIE LINKE stehe weiterhin an der Seite derjenigen, die eine deutliche Deckelung der Flugbewegungen fordern und die das Nachtflugverbot auf die Zeit von 6 bis 22 Uhr ausdehnen wollen, so Böhm. Auch die Forderung, die Ultrafeinstaubbelastung zurückzudrängen und die Bevölkerung bei der Veränderung der Flugrouten zu fragen, finde ausdrücklich unsere Unterstützung.