Pressemitteilung
DIE LINKE beantragt Sondersitzung zur Personalsituation an den Unikliniken
In jüngster Vergangenheit kam es zu einer Häufung von Personalproblemen am Universitätsklinikum Frankfurt und am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM). Deshalb hat DIE LINKE. im Hessischen Landtag heute eine gemeinsame Sondersitzung des Wissenschafts- und Sozialausschusses beantragt. Dazu erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Zwei Intensivstationen am Uniklinikum Frankfurt schlagen Alarm, in Gießen und Marburg beschweren sich die Assistenzärztinnen und –ärzte. Und das Personal einer Pflegestation quittiert geschlossen den Dienst. Gleichzeitig steigt das UKGM mit Abwerbeprämien von 5.000 Euro in den Ring, statt sich um angemessene Arbeitsbedingungen für das Stammpersonal zu bemühen. Nichts ist gut an den hessischen Universitätskliniken. Es wird Zeit, dass die Landesregierung endlich ihrer Verantwortung in diesem Bereich nachkommt.“
Elisabeth Kula, Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag ergänzt:
„Seit Jahren versucht die schwarzgrüne Landesregierung die stetige Verschlechterung der Situation der Beschäftigten an hessischen Universitätskliniken wegzureden. Das schadet der Versorgungssituation, der Patientensicherheit und nicht zuletzt Forschung und Lehre. Es wird Zeit, dass insbesondere die Grünen in Hessen, die sowohl die Wissenschaftsministerin als auch den Gesundheitsminister stellen, Farbe bekennen: Soll weiter auf dem Rücken der Belegschaften Politik gemacht werden oder steht das Land zu seiner Verantwortung? Dann braucht es deutlich mehr Mittel für das landeseigene Universitätsklinikum Frankfurt und endlich die Rückkehr des UKGM in die öffentliche Hand. Mit dem gemeinsamen Rechtsgutachten von ver.di, Rosa-Luxemburg-Stiftung und meiner Fraktion ist klar belegt, dass dies möglich ist.“
Hinweis:
Im Anhang der Dringliche Berichtsantrag ‚Personalsituation in den hessischen Unikliniken‘
Dateien
- A.Dringl_Berichtsantrag_Personalsituation_Unikliniken.pdf
PDF-Datei (148 KB)
