Pressemitteilung

Drohschreiben gegen Moschee-Gemeinden: Aus Gedanken können Taten werden

Anlässlich der Drohungen gegen mehrere Moscheegemeinden in Hessen erklärt Torsten Felstehausen, innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Hass, Hetze, Anfeindungen und Gewaltandrohungen sind umso bedrückender, als dass die Betroffenen offensichtlich nicht auf die erforderliche Unterstützung durch Sicherheitsbehörden vertrauen können. Die Landesregierung, insbesondere Innenminister Peter Beuth (CDU) und die ihm unterstellten Behörden, versagen dabei, der flächendeckenden Einschüchterung in unserem Bundesland entschieden zu begegnen.“

Die Situation in Hessen sei für viele Glaubensgemeinden, insbesondere die von Juden und Muslimen, nicht erst seit dem Anschlag in Hanau besorgniserregend, so Felstehausen. Der seit Jahren stattfindende Anstieg von Gewalttaten aus dem rechten Spektrum sei für die gesamte Gesellschaft ein ernsthaftes Problem.

„Es ist ein abscheuliches und zutiefst unmenschliches Handeln, wenn Menschen bei der Ausübung ihres Glaubens bedroht werden. Hier wird ein nicht geringer Teil unserer Gesellschaft in ihren Grundrechten eingeschränkt. DIE LINKE stellt sich gegen diese Verrohung, die auch in Form der AfD in die Parlamente Einzug gehalten hat und fordert der Bedrohungen entschieden entgegen zu treten.