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Pressemitteilung


Fechenheimer Wald: Für ein Rodungsmoratorium und das Ende einer nur auf das Auto ausgerichteten Verkehrspolitik

Der BUND Hessen fordert ein Rodungsmoratorium für den Fechenheimer Wald. Dazu erklärt Axel Gerntke, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Frankfurter Kreisvorsitzender der LINKEN:

„Mitten im schwersten Dürresommer wurde zuerst eine Kostenexplosion beim Riederwaldtunnel von ca. 470 Millionen auf möglicherweise über eine Milliarde Euro im Laufe der etwa 10-jährigen Bauzeit bekannt. Jetzt wird außerdem klar, dass der Artenschutz nur mangelhaft berücksichtigt wurde. Somit tauchen neue Klageoptionen gegen den Riederwaldtunnel auf. Die Forderung des BUND nach einem Rodungsmoratorium für das Waldstück unterstützen wir.

Mehr CO2-Emmissionen, mehr Autoverkehr in der Stadt, Artensterben und Preisexplosion: Es ist an der Zeit, dass Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) mit seinem Kollegen auf Bundesebene, Volker Wissing (FDP), beim Riederwaldtunnel endlich auf die Bremse tritt. Denn Verkehrspolitik mit der Kettensäge muss in Zeiten von Klimakrise und Biodiversitätskollaps ein Ende haben. Eine echte Mobilitätswende geht nur ohne Autobahnbau.“

Auf Grundlage der Entdeckung einer Population des Großen Eichenbocks, die in der bisherigen Planfeststellung nicht berücksichtigt worden sei, habe der BUND mögliche Verletzungen des Artenschutzrechts festgestellt, so Gerntke. Damit könnte der Weg für neue Verbandsklagen frei sein.

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