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Pressemitteilung


Hacker-Angriff auf die ENTEGA: Sicherheitslücken müssen geschlossen werden

Nach dem Hackerangriff auf den Darmstädter Energieversorger Entega sind nun teils sensible Daten von Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern im Darknet aufgetaucht. Dazu erklärt Torsten Felstehausen, Parlamentarischer Geschäftsführer und datenschutzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Cyberangriffe, egal ob aus kriminellen Motiven oder als Folge zwischenstaatlicher Konflikte, stellen eine gefährliche Attacke auf die öffentliche Infrastruktur und die Privatsphäre dar. Leider tragen vor allem unterschiedliche Geheimdienste immer wieder dazu bei, dass die Angreifer Zugriff auf Schadsoftware und Sicherheitslücken erhalten.“

Für die eigenen nachrichtlichen Tätigkeiten kauften Geheimdienste Informationen zu Sicherheitslücken – oftmals auch aus illegalen Quellen, so Felstehausen. Anstatt die Hersteller über die Sicherheitslücken und Bedrohungen aktiv zu informieren und damit Sicherheitslücken zu schließen, würden diese für die eigene nachrichtendienstliche Arbeit genutzt, um Hintertüren für den „Hessen-“ oder „Bundestrojana“ zu schaffen.

„Den Schaden haben, wie auch dieser Fall zeigt, die angegriffenen Unternehmen und die Personen, deren privatesten Daten der Öffentlichkeit preisgegeben werden. Diese Praxis muss umgehend beendet werden.“

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