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Pressemitteilung


Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima: Atomkraftwerke sind in Kriegs- wie in Friedenszeiten brandgefährlich

Am 11. März jährt sich die durch einen Tsunami ausgelöste Reaktorkatastrophe von Fukushima zum elften Mal. Dazu erklärt Axel Gerntke, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wer die Reaktorkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl schon wieder vergessen hat, dem führt die Besetzung ukrainischer Atomkraftwerke erneut vor Augen, dass von AKWs in Kriegs- wie in Friedenszeiten Gefahr ausgeht. Nicht trotz, sondern gerade wegen des Krieges in der Ukraine kann die Antwort für eine sichere und klimaverträgliche Energieversorgung nur der radikal beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien sein. Darin sind sich Anti-Atom-, Friedens- und Klimaschutzbewegung einig.“

Nicht nur durch Gas- und Ölimporte, sondern auch durch die Nutzung der Atomenergie mache man sich abhängig und erpressbar. Atomstrom sei weder sicher noch klimaneutral oder nachhaltig. Deutschland müsse aus der atomaren Wertschöpfungskette aussteigen und die Lieferungen von Uran aus der Anreicherungsanlage in Gronau müssten aufhören, so Gerntke.

„DIE LINKE-Fraktion begrüßt vor diesem Hintergrund auch die Absage der hessischen Grünen an alle Überlegungen, die Laufzeiten der verbliebenen deutschen Atomkraftwerke zu verlängern. Aber: Notwendig sei dann um so mehr der zügige Ausbau der nachhaltigen Energieträger, insbesondere der Windkraft. Hieran mangelt es in Hessen. Etwas mehr Geschwindigkeit würde dem hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) gut anstehen.“

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