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Pressemitteilung


Kopfschuss im Bahnhofsviertel: LINKE fordert Aufklärung und Konsequenzen

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Totschlags gegen den SEK-Beamten, der einen 23-jährigen Mann im Bahnhofsviertel mit einem Kopfschuss getötet haben soll. Dazu erklärt Elisabeth Kula, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Dass nach dem tragischen Tod eines Menschen während eines Polizeieinsatz staatsanwaltliche Ermittlungen aufgenommen werden müssen, ist eine Selbstverständlichkeit. Die Hintergründe des Tods des jungen Mannes im Bahnhofsviertel müssen restlos aufgeklärt werden - das ist man vor allem den Angehörigen und Hinterbliebenen des Opfers schuldig.

Zunächst  sprach der offizielle Polizeibericht davon, dass der Mann auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben sei. Im Nachhinein wurde klar, dass er noch in seinem Hotelzimmer nach einem Kopfschuss verstarb. Nun stellen sich eine Reihe von Fragen zum Polizeieinsatz.“

So soll es Chaos während des Einsatzes gegeben haben, so Kula. Zu klären sei, ob das Frankfurter SEK, welches erst vor einem Jahr neu strukturiert wurde, richtig aufgestellt sei und ob alle eingesetzten Kräfte, inklusive des Polizeihundes, die korrekte Ausbildung hatten.

„Falls ein gerade erst fertig ausgebildeter Polizeihund auf einen mit einem Messer bewaffneten Menschen gehetzt wird, kann das polizeiliche Taktik sein, bedarf aber jedenfalls einer Erklärung und Erläuterung. Völlig unverständlich ist, weshalb die eingesetzten Beamten kein milderes Mittel anwandten, um die Situation zu deeskalieren, sondern das Opfer mit einem gezielten Kopfschuss getötet haben sollen.

DIE LINKE setzt auch diese Fragen auf die lange Liste von Dingen, die Innenminister Peter Beuth (CDU) nach seinem Urlaub wird beantworten müssen.“

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