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Pressemitteilung


A 49: Druck bei Rodungen gefährden Menschen - ein Rodungsstopp im Dannenröder Forst ist überfällig

Angesichts der mit großer Eile vorangetriebenen Rodungsarbeiten für den Weiterbau der A 49 erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Von der Polizei durchtrennte Sicherungsseile, eine Beobachterin der Kirche, die einen Schlagstock der Polizei zu spüren bekommt und riskante Baumfällungen, die Polizei sowie Aktivistinnen und Aktivisten gleichermaßen in Gefahr bringen. Zu diesen Vorkommnissen muss Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag im Innenausschuss Stellung nehmen. Damit in dieser aufgeheizten Stimmung nicht noch mehr Menschen zu Schaden kommen, ist jetzt ein Rodungsstopp – zumal in Zeiten der Pandemie - überfällig.“

Hessens Landesregierung, allen voran Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Innenminister Peter Beuth (CDU) hätten es jetzt in der Hand, Schlimmeres zu verhindern, so Scheuch-Paschkewitz. Ihre Aufgabe sei es, mäßigend auf die für die Arbeiten im Wald verantwortliche Gesellschaft DEGES und die Einsatzkräfte vor Ort einzuwirken.

„Grüne wie CDU haben ein gemeinsames Interesse daran, die Rodungsarbeiten schnell zu beenden. Die einen wollen, dass der Konflikt möglichst schnell aus den Medien verschwindet. Die anderen, dass noch vor Weihnachten möglichst viele Bäume gefällt werden. Diesen Eigeninteressen ordnen Al-Wazir und Beuth offenbar die Sicherheit der Menschen im Wald unter. Das muss sofort aufhören. Hessens schwarzgrüne Landesregierung muss ihr unverantwortliches Handeln stoppen und einen Beitrag zur Deeskalation leisten.“


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