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Pressemitteilung


Angehörige der Opfer der rassischen Morde vom 19. Februar fordern Gerechtigkeit und Aufklärung. DIE LINKE ruft zur Teilnahme an der Demo in Hanau auf

Die Angehörigen der Opfer des rassistischen Terroranschlags in Hanau vom 19. Februar 2020 rufen gemeinsam mit Überlebenden und Unterstützer*innen zu einer großen Demonstration ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf. Dazu erklärt Saadet Sönmez, migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wir begrüßen, dass sich die Angehörigen der Opfer zusammengetan haben und gemeinsam für eine lückenlose Aufklärung der rassistischen Morde kämpfen. Sie können sich unserer Solidarität und Unterstützung sicher sein."

Es sei erschreckend, wie stark die Bedrohung durch rassistische Täter in Hessen in den letzten Jahren zugenommen habe, so Sönmez. Innerhalb eines Jahres sei das rassistische Attentat in Wächtersbach geschehen, außerdem der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und die neun rassistischen Morde in Hanau. Zudem seien zahlreiche weitere Übergriffe zu beklagen. Aktuell führe bei den neonazistischen Drohschreiben zudem eine Spur in hessische Polizeireviere.

„Das Gerede von Einzelfällen und Einzeltätern muss endlich aufhören, denn das ist schon lange eine üble Verharmlosung. Die Täter sind oftmals in rechte Netzwerke eingebunden, sie fühlen sich bestärkt von einer migrationsfeindlichen Stimmung, die in den letzten Jahren nicht nur von Rechtsaußen befeuert wurde. Dieser Entwicklung müssen wir gemeinsam entgegentreten. Zusammen mit antirassistischen und antifaschistischen Initiativen und Organisationen muss es darum gehen, rechte Netzwerke aufzudecken, zu bekämpfen und zu zerschlagen.“


Hinweis:

Demonstration am 22. August.2020

Siehe Aufruf:  https://19feb-hanau.org/2020/07/19/sechs-monate/  -  Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag werden an der Demo teilnehmen.


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