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Pressemitteilung


Chaos an den Schulen war vorprogrammiert: Kultusminister Alexander Lorz handelt unverantwortlich

Zu den teils chaotischen Situationen und unklaren Präsenz- und Unterrichtsregelungen an Schulen nach den Winterferien erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Ein dreiviertel Jahr des Wegduckens und der Fehlentscheidungen durch den hessischen Kultusminister Alexander Lorz (CDU) haben nun ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht: An den Schulen herrscht Chaos und tiefe Unsicherheit. Nach den Winterferien sollte eine vernünftige und allgemeine Regelung für die Schulen getroffen werden. Doch geregelt wurde von Seiten des Kultusministeriums mal wieder so gut wie gar nichts.“

Grundschulkinder dürften in die Schulen, müssten aber nicht. Wie der Unterricht für Schülerinnen und Schüler vor Ort und parallel zuhause aussehen solle, sei ungeklärt. Ein Teil der Sekundarstufe I dürfe nicht in die Schulen, andere müssten. Ein derart planloses Vorgehen sei völlig unverantwortlich und wenig präventiv, so Kula.

„Hinzu kommt, dass die Lehrerinnen und Lehrer immer noch nicht über eine vernünftige digitale Ausstattung verfügen. Das Vorgehen des hessischen Kultusministeriums hat weder etwas mit Infektionsschutz, noch mit pädagogischen Konzepten zu tun.

Die Wut und das Unverständnis im Hinblick auf die Schulen wird immer größer, wenn hier nicht endlich durchdacht agiert wird. Andernfalls ist weiteres Chaos nach der Pandemie einmal mehr vorprogrammiert.“

Hinweis:

Am 20. Januar wird DIE LINKE-Fraktion einen Dringlichen Berichtsantrag zu der Problematik in den kulturpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags einbringen.


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