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Pressemitteilung


Der Fortschritt in Hessen ist auch bei der Geburtshilfe eine Schnecke

Der Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat es endlich geschafft, Konsequenzen aus dem Hebammengutachten mit dem Runden Tisch zu diskutieren. Dazu erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es ist eine unendliche Geschichte. Bereits 2017 wurde die Beauftragung des Gutachtens zur Situation der Geburtshilfe und dem Hebammenmangel im Sozialministerium geplant. 2020 wurde das Gutachten endlich veröffentlicht. Es machte deutlich, dass mehr Geburten in weniger Geburtskliniken - minus 25 Prozent in 10 Jahren - organisiert werden müssen und es großer Anstrengungen bedarf, den ohnehin schon sehr schlechten Status Quo zu halten. Viele werdende Eltern haben große Probleme, eine Hebamme zu finden. Oft müssen diese drei Geburten gleichzeitig betreuen.“

Daher sei eine schnelle Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches unabdingbar, so Böhm. Man habe keine weitere Zeit zu verlieren.

„Wenn wir nur denken, wie viele Kinder in den letzten Jahren unter mangelhaften Bedingungen auf die Welt gekommen sind, dann muss jetzt schnell was passieren. Die Förderung von hebammengeleiteten Kreißsälen und von Hebammenpraxen sowie der Digitalisierung sollten jetzt auf den Weg gebracht werden. Auch die Vermittlungshomepage wäre für Eltern sehr hilfreich. Das Land muss dafür sorgen, dass es wieder überall Geburtenstationen und mehr Geburtshäuser gibt und die Arbeitsbedingungen für Hebammen entscheidend verbessert werden. Dann gelingt der Start ins Leben, den die Hebammen vor, während und nach der Geburt hervorragend begleiten können, besser.“


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