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Pressemitteilung


EU-Agrarsubventionen verhindern Vielfalt auf den Äckern Für eine Ökologisierung der ganzen Landwirtschaft muss die Hessische Landesregierung in Berlin und Brüssel kämpfen

Zur Ausweitung des Förderprogramms „Vielfältige Ackerkulturen“ im kommenden Landeshaushalt erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Liste der Probleme aus der konventionellen Landwirtschaft ist lang: Zu viel Gülle und zu viele Pestizide auf den Äckern, zu viel Nitrat in unserem Grundwasser, multiresistente Keime aus der subventionierten Massentierhaltung in unseren Flüssen. Hinzu kommt ein extremer Verlust der biologischen Vielfalt. Was wir brauchen, ist ein Systemwandel hin zu einer Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft. Entscheidend ist eine Neuausrichtung der Subventionen der Agrarpolitik durch die EU. Die Förderung vielfältiger Ackerkulturen ist gut, kann aber die Schäden durch die EU-Subventionen nicht heilen.“

Der im Koalitionsvertrag angekündigte „Pestizidreduktionsplan“ habe es noch nicht einmal als Schlagwort in den Haushaltsplan geschafft und bis heute könne die Umweltministerin nicht sagen, wie viele Pestizide auf Hessischen Feldern überhaupt eingesetzt würden, so Scheuch-Paschkewitz Wie steht es um das „Meldesystem für den Import von Gülle“, wie um die Verminderung der Versiegelung von Äckern?

„Aus Hessen gibt es keine eindeutigen Signale nach Berlin und Brüssel gegen die Subventionen einer Landwirtschaft, die Wasser, Klima, Boden und Biodiversität gefährden. An dieser Stelle muss die hessische Umweltministerin Priska Hinz kämpfen. Diese Politik muss beendet werden, da sie sich gegen das Gemeinwohl sowie gegen die Interessen der meisten Landwirte richtet. Sie zerstört die Lebensgrundlagen künftiger Generationen.“


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